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- Schwankender Koloß des Unrechts – „Der zerbrochene Krug“ in Essen
- Dachau und die schönen Künste
- Nationalgefühl kann im „Kühlschrank der Geschichte“ auftauen: „Extreme Mittellage“ – Peter Schneider zur deutschen Vereinigung
- Entdeckungen in der neueren Literatur Frankreichs – mit Büchern des Manholt-Verlages
- Suzanne Vega: Eine gewisse Melancholie
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Archiv des Autors: Bernd Berke
Schwankender Koloß des Unrechts – „Der zerbrochene Krug“ in Essen
Von Bernd Berke Essen. Draußen Schnee, drinnen auch. Wer am Mittwoch abend zur Premiere von Kleists „Der zerbrochene Krug“ in Essens GrilloBau kam, hatte dieses realtheatralische Doppelerlebnis. Leise rieselte es im Bühnenhintergrund, vor kahler Landschaft mit Weidenbäumen. Das Spiel hebt … Weiterlesen
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Dachau und die schönen Künste
Von Bernd Berke Es gibt Orte, die tragen untilgbar tiefe Spuren der Geschichte. Es gibt Leute, die neudeutsch „Image-Pfleger“ heißen und kein Einsehen haben. Zu ihnen gehört wohl auch Dr. Lorenz Reitmeier, Oberbürgermeister der bayerischen Stadt Dachau. Von Haus aus … Weiterlesen
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Nationalgefühl kann im „Kühlschrank der Geschichte“ auftauen: „Extreme Mittellage“ – Peter Schneider zur deutschen Vereinigung
Von Bernd Berke Die deutsche Vereinigung hat die politische „Linke“ hierzulande höchlich verwirrt, ja vielfach sprachlos gemacht. Einer der ersten, die versucht haben, die Sprache wiederzufinden, ist Peter Schneider, der schon anno 1973 mit seiner Erzählung „Lenz“ linke Selbstgewißheiten empfindlich … Weiterlesen
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Entdeckungen in der neueren Literatur Frankreichs – mit Büchern des Manholt-Verlages
Von Bernd Berke Es gibt Verlage, die beeindrucken nicht nur durch einzelne Bücher, sondern durch anhaltend hohes Programmniveau. Die Rede ist hier von einem vergleichsweise kleinen Haus in Bremen: Der Manholt-Verlag hat sich auf neuere französische spezialisiert – auf moderne … Weiterlesen
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Suzanne Vega: Eine gewisse Melancholie
Von Bernd Berke Münster. „Don’t be shy! Express yourself!“ – Seid nicht schüchtern, geht aus euch heraus! Die New Yorker Rocksängerin Suzanne Vega wollte ihr Publikum verbal anstacheln. Doch wie, bitteschön, hätten die Leute ihre Musikbegeisterung in dieser kreuzbraven Halle … Weiterlesen
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Ein Schönling schmilzt dahin – Bodo Kirchhoffs filmreifer Roman „Infanta“
Von Bernd Berke „Mindanao, Cebu City, Frankfurt und Rom – Januar 1985-Januar 1990″. Diese „Signatur“ von Bodo Kirchhoff am Schluß seines Romans läßt auf mehrerlei schließen. Der Autor ist reisefreudig, und er hat sich beim Schreiben Zeit gelassen. Er hat … Weiterlesen
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Der tiefste Ernst ist ein Verwandter des Lachens – Frankfurter Schirn-Kunsthalle zeigt erste große Retrospektive seit dem Tod von Jean Dubuffet
Von Bernd Berke Frankfurt. Jean Dubuffet (1901—1985) gilt heute meistenteils als Hauptvertreter der sogenannten „art brut“ (etwa: rohe Kunst), einer Richtung, die auf alle großen Traditionen (auch die der Abstraktion) pfeift und sich z. B. an bildnerische Hervorbringungen von Geisteskranken … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit art Brut, Frankfurt, Jean Dubuffet, Kunsthalle, Schirn
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Wenn jede Kunst es mit der anderen treibt – Wuppertaler Pop-Institut zeigt in Hamburg Ausstellung über Andy Warhol und „Velvet Underground“
Von Bernd Berke Hamburg/Wuppertal. Unter der Decke schweben Cassetten-Recorder mit Kopfhörern, beim Aufschlagen eines Buches entfaltet sich eine dreidimensionale Suppendose aus Papier. Fotos zeigen ekstatisch verzerrte Gesichter im Stroboskop-Gewitter, Platten und Plakate animieren zu Rockmusik-Räuschen, es laufen bizarre Filme und … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Andy Warhol, Hamburger Kunsthalle, Pop Goes Art, Pop-Institut, Uwe Husslein, Velvet Underground, Wuppertal
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Die Malerei befragt sich selbst – Gruppen-Ausstellung in Recklinghausen
Von Bernd Berke Recklinghausen. Mit Farbwerten experimentiert der eine, der andere mit Perspektiven, der dritte mit dem Wechselspiel von Abstraktion und Gegenstand. Jeder der acht Künstler, die unter dem Allerwelts-Titel „Malerei ’90“ in der Kunsthalle Recklinghausen versammelt sind, verfolgt seine … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Ferdinand Ullrich, Kunsthalle Recklinghausen, Malerei '90
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Shakespeares Zauberspiel im schönen Wunderland – Dortmunds Schauspielchef Guido Huonder inszeniert in Frankfurt/Main den „Sommernachtstraum“
Von Bernd Berke Frankfurt. Wer die neueste Inszenierung des Dortmunder Schauspielchefs Guido Huonder sehen will, muß an den Main pilgern. Huonder bringt – mit Dortmunder Regieteam und Frankfurter Schauspielern – Shakespeares „Sommernachtstraum“ auf die Bühne des Bockenheimer Depots. Huonder knüpft … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Bockenheimer Depot, Frankfurt, Guido Huonder, Shakespeare, Sommernachtstraum
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„Engelsburg“ soll Kunsthalle zur Spitzenadresse machen – Riesenchance fürs Museum / Rätsel um Heyme-Äußerung
Von Bernd Berke Recklinghausen. Allerbeste Aussichten auf eine repräsentative neue Ausstellungsstätte hat jetzt die Kunsthalle in Recklinghausen. Das Institut, das nach dem Krieg notdürftig in einem Bunker gegenüber dem Hauptbahnhof angesiedelt wurde und dort bis heute mehr schlecht als recht … Weiterlesen
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Mehr „junge“ Galerien auf dem Markt der Kunst – Heute beginnt in Köln die „Art Cologne“
Von Bernd Berke Köln. Haben Sie zufällig 165 000 Mark übrig? Dafür könnte man, auf dem heute beginnenden Kölner Kunstmarkt, gerade mal ein kleines Nebenwerkchen (sprich: Gouache-Arbeit) von Max Ernst erstehen. Für weniger pralle Geldbeutel hält die „Art Cologne“ zwar … Weiterlesen
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Bayern liegt in Amerika – Malerei aus Indiana mit bajuwarischen Wurzeln
Idyllische Landschaften, Kühe auf der Weide – das könnten Szenen aus Bayern sein. Doch spätestens wenn man die Titel der Gemälde liest, stellt man erstaunt fest, wie gründlich man sich geirrt hat. Die Freiluftmotive stammen aus dem Staate Indiana im … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Amerikanische Malerei 1880-1905, Indiana, John Ottis Adams, Köln, München, Theodore Steele, Wallraf Richartz Museum, William Forsyth, Zwischen Tradition und Moderne
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Schwellenangst der Hörer vor dem Radio abgebaut – 25 Jahre WDR-Regionalsendung „Echo West“
Von Bernd Berke Dortmund. Erst waren die Westfalen sauer, denn bis 1965 kamen alle NRW-Regionalsendungen nur aus Köln. Als die „Dickschädel“ dann endlich ihr „Westfalenecho“ aus Dortmund in eine damals noch bestehende Mittagslücke plazieren durften, wurden wiederum die Rheinländer neidisch. … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Claus Werner Koch, Dortmund, Echo West, Maria Sand-Kubow, WDR-Landesstudio
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DDR-Verlage suchen neues Profil – und Günter Grass setzt Kritik an der Wiedervereinigung fort
Von Bernd Berke Frankfurt. Günter Grass läßt nicht locker. Der prominente Schriftsteller und Gegner der deutschen Vereinigung zieht auch auf der Frankfurter Buchmesse gegen die von ihm befürchtete neudeutsche Großmächtigkeit zu Felde und attackiert dabei auch das Fernsehen, das nur … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Aufbau, Buchmesse, DDR-Verlage, Frankfurt, Günter Grass, Schriftstellerverband, Uwe Friesel, VS, Wiedervereinigung
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„Dick Tracy“ – das Kino als Verpackungskunst
Von Bernd Berke Kino kann verzweigte Geschichten wortreich erzählen oder „schweigend“ mit Bildern überwältigen, dazwischen gibt’s zahllose Nuancen: „Dick Tracy“ ist ein Streifen, der mit gigantischem Aufwand und fast schon schamloser Ausschließlichkeit der rein optisch-atmosphärischen Seite des Kinomachens huldigt, nein: … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Al Pacino, Dick Tracy, Madonna, Warren Beatty
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Die Leinwand ist der „Tatort“ des Künstlers – Retrospektive über Hann Trier in Wuppertal
Von Bernd Berke Wuppertal. Als sein heute hoch gehandelter Schüler Georg Baselitz wegen „obszöner“ Bilder hartnäckig bei der Justiz denunziert wurde, sah Hann Trier buchstäblich „Rot“. Da malte er eine Bilderserie, deren Titel „von Staatsanwälten verstanden werden“ (Trier): „Tatort“, „Lokaltermin“, … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Georg Baselitz, Hann Trier, Retrospektive 1949-89, Von der Heydt-Museum, Wuppertal
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Mit dem KVR ins Revier-Theater
„Klappern gehört zum Handwerk“, heißt es. Wenn der „Kommunalverband Ruhrgebiet“ (KVR) jetzt in doppelseitigen Farbanzeigen – zum Beispiel im „Spiegel“ – das Theaterleben des Reviers anpreisen läßt, vernimmt man allerdings eher Poltern als Klappern. Neben sanft violett unterlegten Spielplanauszügen des … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Image-Werbung, Kommunalverband Ruhrgebiet, KVR, Theater
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Zwei Yuppies im Land der Orgien – Claude Chabrol hat Henry Millers „Stille Tage in Clichy“ verfilmt
Claude Chabrol verfilmt ein Buch von Henry Miller. Da läuft Film- wie Literaturfans doch das Wasser im Munde zusammen. Der entlarvende Beobachter des Bürgertums und der (nicht nur, aber auch) vital-genialische „Schweinigel“ aus Brooklyn — das müßte doch eine knisternde … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Claude Chabrol, Hanry Miller, Stille Tage in Clichy
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Fort mit dem ganzen Weltenplunder – Anna Blamans düsterer Roman „Auf Leben und Tod“
Von Bernd Berke Während Stefan sich an Erlebnisse mit diversen Frauen erinnert, keimen schon seine Todesgedanken. Wir erfahren: Dieser Mann spielt sein Leben nur noch mit Minimal-Einsatz, einschließlich des erotischen Geplänkels und seines Berufs. Ein No-future-Typ, der seine große Liebe … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Anna Blaman, Auf Leben und Tod
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Allen Leuten gefallen – Ein Buch zur Unzeit: Christa Wolfs „Was bleibt“
Von Bernd Berke Es geschieht selten, daß ein zehn Jahre zuvor verfaßter Text beim Erscheinen solches Aufsehen erregt. Die Debatte über Christa Wolfs „Was bleibt“ entzündet sich vor allem am Zeitpunkt der Veröffentlichung. Erst nach der DDR-„Wende“ konnte bzw. wollte … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Literatur, Politik und so
Verschlagwortet mit Christa Wolf, Stasi, Was bleibt?
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Der Kaiser und seine Leibgarde fürs Jenseits – Dortmunder Ostwall-Museum zeigt Abglanz der Ausgrabungs-Sensation aus China
Von Bernd Berke Dortmund. „Unsere Wagen sind perfekt gebaut / Unsere Pferde sind in bester Form / Unsere Wagen sind völlig in Ordnung / Unsere Pferde sind ganz robust“. So beschwörend machte man sich im alten China Mut. Es handelt … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Geschichte, Kunst & Museen, Weite Welt, Wissenschaft
Verschlagwortet mit Archäologie, China, Der erste Kaiser von China und seine Terrakotta-Armee, Dortmund, Jenseits der großen Mauer, Ostwall-Museum, Qin-Dynastie, Xi'an
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Van Gogh: Übermächtiges Vorbild – Große Ausstellung in Essen verfolgt seine Einflüsse auf andere Künstler
Von Bernd Berke Essen. Manchmal ist es nur eine ganz bestimmte Farbnuance oder eine ganz gewisse Art des Pinselstrichs, der an „ihn“ erinnert; dann wieder werden ganze Motiv-Komplexe von „ihm“ übernommen oder zum Beispiel auch die – charakteristisch schräg von … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Essen, Museum Folkwang, Van Gogh, Vincent van Gogh und die Moderne 1890-1914
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Zwischen Komik und Verzweiflung: Ernst Jandl wird 65 Jahre alt
Von Bernd Berke Während andere seitenlang schwadronieren, warum und inwiefern der Mensch ein irrendes Wesen sei, schenkt uns der Dichter Ernst Jandl diese unsterblichen Zeilen: manche meinen / lechts und rinks / kann man nicht velwechsern / werch ein illtum … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit 65 Jahre alt, Ernst Jandl
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Die Seele in Bilder eingebrannt – Vor 100 Jahren nahm sich Vincent van Gogh das Leben
Von Bernd Berke Es gibt keinen zweiten Mailer, der sein zerrüttetes Ich so lodernd in Bilder eingebrannt hat. Es gibt kaum einen weiteren, dessen Farben so übernatürlich gleißen können wie etwa das Gelb seiner Sonnenblumen. Und es gibt keinen anderen, … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Kunst & Museen, Lebenswege
Verschlagwortet mit 100. Todestag, Vincent van Gogh
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Gegen die Herrschaft des Todes schreiben – Elias Canetti wird 85
Einer der letzten Schriftsteller mit universalem Gepräge: EIias Canetti überzeugt als Romancier ebenso wie als Essayist („Das Gewissen der Worte“), als Dramatiker („Die Hochzeit“) ebenso wie als Theoretiker – und das nicht nur im geisteswissenschaftlichen Bezirk: „Man kann heute nicht … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Literatur, Philosophie
Verschlagwortet mit 85. Geburtstag, Elias Canetti
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Kongreß über Kunst und Psychiatrie erkundet die „Heilkräfte“ der Kultur
Von Bernd Berke Münster. Die Vergangenheit ist nicht vorbei: Wenn vom 1. bis zum 5. Oktober rund 500 Experten in Münster ihren Kongreß „Kunst und Psychiatrie“ abhalten, wollen die deutsehen Teilnehmer immer noch Schäden aus der NS-Zeit beheben. Nirgendwo sonst … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Gesellschaft, Krankheit & Gesundheit, Kultur an sich, Psychologie, Wissenschaft
Verschlagwortet mit Kongress, Kunst und Psychiatrie, Münster
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Talent an den NS-Staat verschleudert – Bildhauer Arno Breker wird 90
Am Rande eines einschlägigen Gerichtsverfahrens fiel einmal der Satz, die Filmerin Leni Riefenstahl habe während der NS-Zeit stets oben schwimmen können – „wie ein Fettauge auf der Suppe“. Der Vergleich trifft wohl auch auf den Bildhauer Arno Breker zu, der … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Geschichte, Krieg & Frieden, Kunst & Museen, Politik und so
Verschlagwortet mit 90. Geburtstag, Arno Breker
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Der Zufall und die Kräfte der Geschichte – André Kaminskis rasante „Flimmergeschichten“
Von Bernd Berke Welch ein Erzähler, dieser André Kaminski! Geradezu unglaublich, was in seinen „Flimmergeschichten“ passiert. Da häufen, ja türmen sich die Einfàlle und Zufälle, da ergeben sich die abenteuerlichsten Konstellationen. Und all die Verwicklungen schildert uns der Autor so … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Literatur
Verschlagwortet mit André Kaminski, Flimmergeschichten
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Schrecken und Hoffnung Europas – „Notizen zum Stand der Dinge“ von Andrzej Szczypiorski
Nichts verstellt dem Schriftsteller Andrzej Szczypiorski den Blick für Gerechtigkeit. In seinem bis 1988 fortgeschriebenen Band „Notizen zum Stand der Dinge“, dessen Kernstück Aufzeichnungen zum Ende 1981 über Polen verhängten Kriegszustand bilden, findet sich auch der Versuch einer Ehrenrettung des … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Andrzej Szczypiorski, Notizen zum Stand der Dinge
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Die Industrie drängt sich ins Bild – Münster zeigt sozialgeschichtlich bedeutsame Privatsammlung
Von Bernd Berke Münster. Wer kennt schon Leonhard Sandrock, Johan Coenders oder Gottlob Gottfried Klemm? Hauptsächlich Werke wenig bekannter Künstler (rare Ausnahme: Conrad Felixmüller) gehören zu einer dennoch interessanten Sammlung, die lange im Verborgen wuchs und jetzt erstmals öffentlich wird. … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Ernst Schmacke, Industrie im Bild, Münster, Westfälisches Landesmuseum
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DDR-Dramatiker geben trockne Lehrstunden – Halbzeit beim Wettbewerb „stücke `90″ in Mülheim
Von Bernd Berke Mülheim. Die DDR-Ereignisse der letzten Monate sind auch am Mülheimer Dramatiker-Wettbewerb „stücke ’90“ nicht spurlos vorübergegangen – im Gegenteil. Die Auswahlkommission sah sich bemüßigt, fast nur Dramen mit DDR-Thematik vorzuschlagen. Nachdem mit vier Aufführungen die Halbzeit des … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Carmen Kittel, Christoph Hein, DDR, Dramatikerwettbewerb, Georg Seidel, George Tabori, Gorbatschow/Fragment, Jörg-Michael Koerbl, Mülheim, Ritter der Tafelrunde, Stücke `90, Weisman und Rotgesicht
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Experten warnen: Auch neue Kunst verfällt schon
Von Bernd Berke Wuppertal. Die Kunst-Restauratoren schlagen Alarm: Nicht nur Werke alter Meister verfallen, auch moderne und zeitgenössische Arbeiten sind schon bedroht. Das Thema steht bei der Jahrestagung des Deutschen Restauratoren-Verbandes (bis Samstag in der Wuppertaler Stadthalle) auf der Tagesordnung … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Deutscher Restauratoren-Verband, Kunst, Kunstverfall, Restauratoren, Schäden, Tagung, Wuppertal
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Weltweit größtes Beuys-Museum entsteht am Niederrhein
Von Bernd Berke Düsseldorf. Mit zunächst rund 40 Millionen DM kann am Niederrhein das weitaus größte Beuys-Museum der Welt entstehen. Die Eröffnung ist für 1994/95 geplant. Mit dem Millionen-Betrag, berechnet nach heutigem Kostenstand, soll das zwischen Kleve und Kalkar gelegene … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Franz Joseph van der Grinten, Hans van der Grinten, Johannes Rau, Joseph Beuys, Schloß Moyland
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Wols: Die leisen Explosionen
Von Bernd Berke Düsseldorf. Wolfgang Otto Schulze (1913-1951) war ein heimlicher Kunst-Mythos der Nachkriegsjahre. Sein Leben war weniger mythisch. Lange Jahre lebte der gebürtige Berliner, der 1933 aus Deutschland emigrierte, als verarmter Alkoholiker in Paris, quasi ein Clochard. Der Mann, … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Düsseldorf, Kunstsammlung NRW, Wolfgang Otto Schulze, Wols
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Eine Welt voller Fälschungen – Hagener Ausstellung über Imitationen
Von Bernd Berke Hagen. Die „Betenden Hände“ sind im Osthaus-Museum zu sehen, aber sie stammen nicht von Dürer. Auch die „Démoiselles d’Avignon“, Ur-Bild der Moderne, sind hier nicht von Picasso. Und ein gleichfalls berühmtes Pissoir-Becken ist nicht jenes Objekt, das … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Fälschungen, Hagen, Imitationen, Kopie, Nachahmungen, Osthaus-Museum, Parodien, Simulation
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WLT-Finanzen auf des Messers Schneide – Leitung des Landestheaters im Rundschau-Gespräch
Dortmund/Castrop-RauxeI. (bke) Am 3. März wird sich die Spreu vom Weizen sondern: Dann steht auf Messers Schneide, wie viele von 22 Städten bereit sind, ein kulturpolitisches Bekenntnis zum Westfälischen Landestheater (WLT) in Castrop-Rauxel abzulegen und wie viele womöglich als Mitglieder … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Castrop-Rauxel, Etat, Finanzen, Herbert Hauck, Norbert Kronisch, Olaf Reifegerste, Rundschau-Gespräch, Westfälisches Landestheater, WLT
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Puppenhafte Spiele im goldenen Rahmen – Oscar Wildes Komödie „Bunbury“ in Wuppertal
Von Bernd Berke Wuppertal. Ein Abend mit Goldrand: Die ganze Bühnenöffnung ist in einen riesigen Bilderrahmen eingefaßt. Unten rechts steht der Titel des ausgestellten Theater-Kunstwerks: „Oscar Wilde: ,Bunbury’“. Die leichtfüßige VerwechslungsKomödie aus der Feder des lässig-eleganten Zynikers – ein museales … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Bunbury, Oscar Wilde, Wuppertal
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Die Welt sieht aus wie ein krankes Organ – Ingomar von Kieseritzkys „Anatomie für Künstler“
Von Bernd Berke Wer Ingomar von Kieseritzkys heimlichen Bestseller, die irrwitzige Katastrophen-Enzyklopädie „Das Buch der Desaster gelesen hat, wird – da gibt es wohl kaum einen Mittelweg – diesen Autor entweder herzhaft hassen oder begierig zu seinem nächsten Buch greifen: … Weiterlesen
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