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- Ein „Sturm“ im üblichen Rahmen – Shakespeares Drama am Dortmunder Schauspiel
- Nach dem Kahlschlag – Im Marler „Glaskasten“ besichtigen Jochen Gerz und Jan Kopp Welt-Zerrbilder des „Weißen Mannes“
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Archiv der Kategorie: Theater
Im Bett mit Karl Marx – „Die Verkündigung oder: Friedrich, du bist ein Engel“ in Wuppertal
Von Bernd Berke Wuppertal. Der olle Karl Marx räkelt sich im Ehebett. Neben ihm liegt seine liebe Frau. Sie erdrückt ihn mit ihrer Fürsorge, sie hält ihn dauernd vom Schreiben und – na, sowas! – vom Fremdgehen ab. Und wenn … Weiterlesen
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Ein Kerl, zerklüftet wie eine Fjordküste – Frank-Patrick Steckels strenge Inszenierung von Ibsens Rarität „Brand“ in Bochum
Von Bernd Berke Bochum. „Alles oder nichts!“ Unerbittlicher Leitsatz von Henrik Ibsens Dramenheld „Brand“. Halbheiten duldet er nicht. Lauheiten verzeiht er nicht. Ein strenger Patron. Hausherr Frank-Patrick Steckel hat ihn auf die Bochumer Bühne gestellt. War auch er wieder streng … Weiterlesen
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In der Bundesliga des Theaters spielt das Ruhrgebiet nicht mit
Von Bernd Berke Allherbstlich wird sie mit Spannung erwartet: die Jahresumfrage des Magazins „Theater heute“. Welche Sprechbühnen gehören in die „Bundesliga“, wer steigt ab, wer steigt auf? Geht es nach dem Urteil der befragten 40 Kritiker, so war es in … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Amelie Niermeyer, Jürgen Gosch, Kritiker-Umfrage, Matthias Kniesbeck, Roberto Ciulli, Ruhrgebiet, Steckel, Theater heute
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Das Theater muß rigoros abspecken: „Letzte Vorstellung“ von Gerhard Stadelmaier – das passende Buch zur Krise
Von Bernd Berke Das Berliner Schiller-Theater schließt in wenigen Tagen. weitere Häuser stehen gewiß „auf der Kippe“. Was tun? Wann, wenn nicht jetzt: Nachdenken über unsere Theater-Landschaft, und zwar ohne Tabus. Daß derlei gründliche Revision in Zeiten der finanziellen Nöte … Weiterlesen
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Nur den Staatsanwalt will niemand gerne spielen – Therapie-Projekt in Eickelborn: Drogensüchtige stellen ihre Lebensgeschichte auf der Theaterbühne dar
Von Bernd Berke Lippstadt/Eickelborn. „Rolltreppe abwärts“, „Nullouvert“. Schon solche Stücktitel deuten an, daß Theater sich in die Niederungen begibt; nach ganz unten – dorthin, wo z. B. Drogen-Karrieren enden. Jetzt hat die Gruppe mit dem Namen „Stoffwechsel“ bereits ihr drittes … Weiterlesen
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Theater wie in Fels gehauen – Shakespeares „Coriolan“ bei den Salzburger Festspielen
Von Bernd Berke Salzburg. Die Felsenreitschule ist der Tod jeder Differenzierung oder Innigkeit. Dieser Spielort taugt für gravitätisches Breitwandtheater. Hier kann man gleichsam Stücke in den Fels hauen, aber niemals ziselieren. Ein passender Platz also für Haupt- und Staatsaktionen wie … Weiterlesen
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Triumph für die Muse des Theaters – „Das Gleichgewicht“ von Botho Strauß in Salzburg uraufgeführt
Von Bernd Berke Salzburg. Selten dürfte ein neuerer Theatertext so sehr aufs Wort belauert worden sein. Botho Strauß, immer schon zuständig für die „neueste Stimmung im Westen“, hatte vor einigen Monaten im „Spiegel“ seinen „anschwellenden Bocksgesang“ angestimmt und dabei mit … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Botho Strauß, Das Gleichgewicht, Fritz Lichtenhahn, Hans Peter Hallwachs, Jutta Lampe, Kirsten Dene, Luc Bondy, Martin Benrath, Martin Schwab, Salzburg, Salzburger Festspiele, Uraufführung
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Das Abendland endet auf dem Herrenklo – Dramen von Marlene Streeruwitz und Volker Braun bei „Stücke ’93“
Von Bernd Berke Mülheim. Es war fast wie im Fußballstadion, wenn die eigene Elf gar nichts zustande bringt. „Aufhören-Aufhören!“-Rufe dröhnten durch die Mülheimer Stadthalle, etwa ein Viertel des Publikums suchte während der Darbietung das Weite. Marlene Streeruwitz‘ Drama „New York. … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Iphigenie in Freiheit, Marlene Streeruwitz, Mülheim, New York. New York., stücke 93, Stücketage, Volker Braun
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Die Kinder der Revolte machen bruchlos weiter – Das legendäre „Living Theatre“ bei den Ruhrfestspielen
Von Bernd Berke Recklinghausen. So kann man’s machen: Auf der Hinfahrt zum Theater den Cassettenrecorder oder Walkman mit Musik der 60er Jahre laden. Mit Stones, Doors, Velvet Underground & Co. Dann ist man emotional ungefähr da, wo das „Living Theatre“ … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit 1968, George Washington, Living Theatre, Ruhrfestspiele, Rules of Civility, USA
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…doch Heidegger stieg durchs Gebirge – Elfriede Jelineks „Totenauberg“ bei den Mülheimer Stücketagen
Von Bernd Berke Mülheim. Vor dem Juhnke-Rummel * hatten die Mülheimer Stücketage mit Elfriede Jelineks „Totenauberg“ begonnen, einem Drama über den Philosophen Martin Heidegger (1889-1976). Der war ein Brocken aus Granit. In seinem Hauptwerk „Sein und Zeit“ genügte ihm der … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Elfriede Jelinek, Lore Brunner, Manfred Karge, Martin Heidegger, Martin Schwab, Mülheim, stücke 93, Stücketage, Therese Affolter, Totenauberg
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„Die Natur spielt immer mit“ – Dortmunder Freilichtbühne wird 40 Jahre alt
Von Bernd Berke Dortmund. „Die Natur spielt immer mit.“ Ein Grund- und Merksatz für alle Freilichtbühnen. Nicht nur Wetter-Kapriolen sind gemeint. Es passiert auch schon mal, daß unverhofft ein Hase über die Szene rennt oder daß gar ein veritables Rindvieh … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit 40 Jahre alt, Dortmund, Frank Kantereit, Freilichttheater, Naturbühne Hohensyburg
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Farce von der Liebe und ihrer taktischen Abwehr – Amélie Niermeyer inszeniert Goethes „Clavigo“ in Dortmund
Von Bernd Berke Dortmund. Schwankende Gestalt: „Der Seiltänzer“ von Paul Klee ziert das Dortmunder Programmheft zu Goethes „Clavigo“. Auch dieser Karrierist am Königshofe von Madrid ist artistisch biegsam und neigt sich – je nach Gelegenheit – wechselhaft zu allen Seiten, … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Amelie Niermeyer, Clavigo, Dortmund, Eleonore Bircher, Frank Voß, Goethe, Michael Ehnert
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Fluch der Werktreue: „Wessis“ sind ganz aus trockenem Holz – Hamburger Inszenierung macht Hochhuth kenntlich
Von Bernd Berke Hamburg. Wir Wessis sind furchtbare Wesen, eine Landplage, fast wie die Heuschrecken. Alles luchsen wir unseren Brüdern und Schwestern im Osten Deutschlands ab: die fruchtbarsten Obstplantagen, um dort Golfplätze für die Schickeria anzulegen; die tollsten Hotels, damit … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Ernst-Deutsch-Theater, Hamburg, Rolf Hochhuth, Wessis in Weimar, Yves Jansen
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Die Spuren sämtlicher Fehltritte – „Der Hofmeister“ von Jakob Michael Reinhold Lenz in Bochum
Von Bernd Berke Bochums Schauspiel ist derzeit mehr im Gerede als im Gespräch. Streit gab’s zwischen Bühnenchef FrankPatrick Steckel und Regisseur Benjamin Korn. Es ging um die Molière-Inszenierung „Der Menschenfeind“, die Stecket an sich zog und die am 30. Januar … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Benjamin Korn, Bochum, Der Hofmeister, Georg-Martin Bode, Jakob Michael Reinhold Lenz, Menschenfeind, Michael Weber, Oliver Nägele, Urs Troller
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Prag zwischen „Tutti Frutti“ und ambitioniertem Theater
Von Bernd Berke Prag. Die Theater in Prag kämpfen, ähnlich wie jene in den neuen Bundesländern, mit Zuschauerschwund. Manche Vorstellungen werden gar mangels Masse kurz vor Beginn abgesagt – wiederum eine Anti-Werbung, die die letzten Getreuen vergrault. Seit die Tschechen … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit 1989, Laterna Magika, OK3, Prag, Privatfernsehen, Theater, Tschechien, Umbruch
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Ruhrfestspiele: Zurück zur Utopie von 1968 – Hansgünther Heyme stellt Programm in Prag vor
Aus Prag berichtet Bernd Berke Auch im Spätherbst ist Prag eine wunderschöne, aber oft neblige Stadt. Nebulös und ungewiß auch die nahe Zukunft: In weniger als einem Monat wird Prag die Metropole eines neuen Staates sein, der Tschechischen Republik. Die … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Festivals, Theater
Verschlagwortet mit 1968, 1993, Bohumil Hrabal, Hansgünther Heyme, Johann Kresnik, La Fura dels Baus, Living Theatre, Milan Svoboda, Odysseus, Prag, Programm, Ruhrfestspiele
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Heiner Müller: Am Bösen kann der Autor wachsen
Von Bernd Berke Listig-verschlagen blickt der Dramatiker Heiner Müller den Leser vom Umschlag seines neuen Buches „Krieg ohne Schlacht“ an. Dreht man den Band herum, bläst Müller einem von der Rückseite her einen Schwall Zigarrenrauch ins Gesicht. Sieht so aus, … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Literatur, Politik und so, Theater
Verschlagwortet mit DDR, Drittes Reich, Heiner Müller, Krieg ohne Schlacht, Leben in zwei Diktaturen
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Ein Kraftkerl wühlt im Urschlamm des Kleinbürgertums – Texte von Werner Schwab und Michael Zochow bei „stücke ’92“ in Mülheim
Von Bernd Berke Mülheim. Von Zeit zu Zeit liebt man im deutschen Theater die Kraftkerle. Selbst Goethe war am Anfang so einer; zuletzt bescherte uns Rainald Goetz seine Wort-Metzeleien. Und nun haben wir fürs Grobe den Werner Schwab aus Graz. … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Drei Sterne über dem Baldachin, Michael Zochow, Mülheim, stücke 92, Volksvernichtung oder meine Leber ist sinnlos, Werner Schwab
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Verführung im Gewächshaus – Die ersten Abende bei „stücke ’92“
Von Bernd Berke Mülheim. Wechselbad zum Auftakt des Mülheimer Dramatikerwettbewerbs „stücke ’92“. Zwei von sieben konkurrierenden Texten sind über die Bühne gegangen. Zuerst gab es mit Klaus Pohls „Karate-Billi kehrt zurück“ ein Zeitstück, dann mit Philipp Engelmanns „Oktoberföhn“ ein erstaunlich … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Dramatikerwettbewerb, Karate-Billi, Klaus Pohl, Mülheim, Oktoberföhn, Philipp Engelmann, stücke 92
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Wer hat Angst vor dem wilden Murphy? Gründlich mißlungenes Psychodrämchen einer Recklinghäuser Autorin
Von Bernd Berke Recklinghausen. Murphy aus New York kotzt ständig Kraftworte aus. Doch nicht nur das. Er verkörpert auch sonst des Wohlstandsbürgers gesammelte Alpträume: Da nimmt der US-Provinzler Frank Henderson den unflätigen Kerl, dessen Mutter gerade gestorben ist, in seinem … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Murphy, Nicole Frasa, Recklinghausen, Ruhrfestspiele
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Ein Riesenbaby lernt die Schürzenjägerei – „Spiel’s nochmal, Sam“ nach Woody Allen bei den Ruhrfstspielen
Von Bernd Berke Recklinghausen. Mit solch einer Stückwahl kann man sich in die Bredouille bringen: „Spiel’s nochmal, Sam“ von Woody Allen steht jetzt auf dem Plan im Recklinghäuser „Depot“ (Regie: Inge Andersen). Tatsächlich war’s zuerst ein Theaterstück, bevor es 1971 … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit „Spiel's nochmal, Bogart, Inge Andersen, Laszlo Kish, Ruhrfestspiele, Sam", Woody Allen
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Unterhaltung hat Vorrang im Dortmunder Spielplan – Neuer Schauspielchef Jens Pesel wagt vorerst keine Experimente
Von Bernd Berke Dortmund. Jens Pesel, neuer Schauspielchef des Dortmunder Theaters, steckt beim Spielplan für seine erste Saison zurück: „Im Grunde könnte ich mir wagemutigere Stücke vorstellen.“ Doch das Publikum in Dortmund sei anders, nämlich wohl nicht so experimentierfreudig wie … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Horst Fechner, Jens Pesel, Spielplan, Theater Dortmund, Unterhaltung
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Schöpfungsgeschichte der ewigen Eifersucht: Roma-Theater Pralipe spielt Shakespeares „Othello“
Von Bernd Berke Mülheim. Über die ganze Bühne verstreut liegt Herbstlaub. Vergänglichkeit der Natur. Doch auf den Blättern kauert – wie zu Zeiten biblischer Schöpfung – ein nackter „Adam“. Später zieht er sich an und schminkt sein Gesicht weiß. Als … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Mülheim, Othello, Pralipe, Rahim Burhan, Roma-Theater, Shakespeare
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Der Kultur-Hochstapler und sein „Feenpalast“ – Wedekind-Uraufführung „Ein gefallener Teufel“ in Münster
Von Bernd Berke Münster. Das hat man nicht alle Tage: die Uraufführung eines Stückes von Frank Wedekind. Für diesen Klassiker der Moderne haben einige Feuilletons jüngst eine „Renaissance“ ausgerufen. Jedenfalls erscheinen nun endlich Werkausgaben, und zwar gleich mehrere. Im verstreuten … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Der Marquis von Keith, Dietrich W. Hübsch, Ein gefallener Teufel, Frank Wedekind, Michael Holm, Michael Marwitz, Münster
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„Die Wupper“: Düsternis am blutigen Fluß – Frank-Patrick Steckel inszeniert Else Lasker-Schülers Stück in Bochum
Von Bernd Berke Bochums Schauspielchef Frank-Patrick Steckel streift als Regisseur lieber durchs Gebirge als durch die Ebenen. Meist setzt er Stücke in Szene, die erst mühsam erklommen werden müssen. Da gönnt er sich (und dem Publikum) keinen Ablaß. Diesmal ist … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Bochum, Die Wupper, Else Lasker-Schüler, Frank-Patrick Steckel, Johannes Schütz, Ulrike Schloemer
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So leicht ist „Warten auf Godot“ – jedenfalls in Wuppertal
Von Bernd Berke Wuppertal. Im Museum steht ein mit Kinogestühl möblierter Kasten. Darin sitzen zwei schwatzende, brabbelnde Herren. Die Zuschauer nehmen das anfangs durch eine Scheibe wahr, die einer der beiden Männer eifrig glasklar wienert: Keine Unklarheiten also! Die Herren … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Adalbert Stamborski, Gerd Mayen, Günther Delarue, Hans-Christian Seeger, Samuel Beckett, Warten auf Godot, Wuppertal
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Niedergetanzter Todesschmerz – Ariane Mnouchkines Antiken-Projekt endete (vorläufig) mit „Les Choéphores“
Von Bernd Berke Essen. Nach drei Abenden bei Ariane Mnouchkines Antiken-Projekt geht es einem fast wie jenem von Lichtenberg verspotteten Bücherwurm: „Er schrieb immer Agamemnon statt angenommen, so sehr hatte er seinen Homer gelesen.“ So sehr also hat man fasziniert … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Agamemnon, Aischylos, Ariane Mnouchkine, Essen, Les Choéphores, Theater der Welt
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Das Theater schöpft aus seinen Urquellen – Ariane Mnouchkines grandiose „Iphigenie“ in Essen
Von Bernd Berke Essen. Man stellt uns eine ganze Welt vor Augen, aber man macht uns nichts vor: Ariane Mnouchkine und ihr „Théâtre du soleil“ haben Euripides‘ „Iphigenie in Aulis“ der Atriden-trilogie des Aischylos vorangestellt und so entschieden stilisiert, daß … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit 1991, Ariane Mnouchkine, Essen, Euripides, Iphigenie, Theater der Welt
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Die Geschichte läuft fürchterlich ins Leere – Texte von Dorst, Strauß und Seidel bei „stücke ’91“
Von Bernd Berke Mülheim. Die Geschichte von Nation und Welt dürfte gar nicht mal sonderlich katastrophal weitergehen. Sie wird halt fürchterlich ins Leere laufen. Solch eine Essenz könnte man zur Not aus den drei bisher aufgeführten Texten beim Mülheimer Dramatikerwettbewerb … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Botho Strauß, Dramatikerwettbewerb, Georg Seidel, Karlos, Mülheim, Schlußchor, stücke '91, Tankred Dorst, Villa Jugend
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Untergang in austarierten Szenen – Jürgen Gosch inszeniert Tschechows „Möwe“ in Bochum
Von Bernd Berke Bochum. Sprechtheater in Zeiten, da „die Waffen sprechen“. Ist es nicht ganz und gar unwichtig, daß da z. B. in Bochum Tschechows .„Die Möwe“ gespielt wird? Ja, gewiß doch – rein politisch betrachtet. Doch im Theater geht … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Bochum, Die Möwe, Jürgen Gosch, Tschechow
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Schwankender Koloß des Unrechts – „Der zerbrochene Krug“ in Essen
Von Bernd Berke Essen. Draußen Schnee, drinnen auch. Wer am Mittwoch abend zur Premiere von Kleists „Der zerbrochene Krug“ in Essens GrilloBau kam, hatte dieses realtheatralische Doppelerlebnis. Leise rieselte es im Bühnenhintergrund, vor kahler Landschaft mit Weidenbäumen. Das Spiel hebt … Weiterlesen
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Shakespeares Zauberspiel im schönen Wunderland – Dortmunds Schauspielchef Guido Huonder inszeniert in Frankfurt/Main den „Sommernachtstraum“
Von Bernd Berke Frankfurt. Wer die neueste Inszenierung des Dortmunder Schauspielchefs Guido Huonder sehen will, muß an den Main pilgern. Huonder bringt – mit Dortmunder Regieteam und Frankfurter Schauspielern – Shakespeares „Sommernachtstraum“ auf die Bühne des Bockenheimer Depots. Huonder knüpft … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Bockenheimer Depot, Frankfurt, Guido Huonder, Shakespeare, Sommernachtstraum
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Mit dem KVR ins Revier-Theater
„Klappern gehört zum Handwerk“, heißt es. Wenn der „Kommunalverband Ruhrgebiet“ (KVR) jetzt in doppelseitigen Farbanzeigen – zum Beispiel im „Spiegel“ – das Theaterleben des Reviers anpreisen läßt, vernimmt man allerdings eher Poltern als Klappern. Neben sanft violett unterlegten Spielplanauszügen des … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Image-Werbung, Kommunalverband Ruhrgebiet, KVR, Theater
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DDR-Dramatiker geben trockne Lehrstunden – Halbzeit beim Wettbewerb „stücke `90″ in Mülheim
Von Bernd Berke Mülheim. Die DDR-Ereignisse der letzten Monate sind auch am Mülheimer Dramatiker-Wettbewerb „stücke ’90“ nicht spurlos vorübergegangen – im Gegenteil. Die Auswahlkommission sah sich bemüßigt, fast nur Dramen mit DDR-Thematik vorzuschlagen. Nachdem mit vier Aufführungen die Halbzeit des … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Carmen Kittel, Christoph Hein, DDR, Dramatikerwettbewerb, Georg Seidel, George Tabori, Gorbatschow/Fragment, Jörg-Michael Koerbl, Mülheim, Ritter der Tafelrunde, Stücke `90, Weisman und Rotgesicht
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WLT-Finanzen auf des Messers Schneide – Leitung des Landestheaters im Rundschau-Gespräch
Dortmund/Castrop-RauxeI. (bke) Am 3. März wird sich die Spreu vom Weizen sondern: Dann steht auf Messers Schneide, wie viele von 22 Städten bereit sind, ein kulturpolitisches Bekenntnis zum Westfälischen Landestheater (WLT) in Castrop-Rauxel abzulegen und wie viele womöglich als Mitglieder … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Region Ruhr, Theater
Verschlagwortet mit Castrop-Rauxel, Etat, Finanzen, Herbert Hauck, Norbert Kronisch, Olaf Reifegerste, Rundschau-Gespräch, Westfälisches Landestheater, WLT
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Puppenhafte Spiele im goldenen Rahmen – Oscar Wildes Komödie „Bunbury“ in Wuppertal
Von Bernd Berke Wuppertal. Ein Abend mit Goldrand: Die ganze Bühnenöffnung ist in einen riesigen Bilderrahmen eingefaßt. Unten rechts steht der Titel des ausgestellten Theater-Kunstwerks: „Oscar Wilde: ,Bunbury’“. Die leichtfüßige VerwechslungsKomödie aus der Feder des lässig-eleganten Zynikers – ein museales … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Bunbury, Oscar Wilde, Wuppertal
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„Virginia Woolf“: Routine beim teuflischen Ehedrama
Von Bernd Berke Hagen. In einem festen Ensemble, das über viele Jahre zusammengewachsen ist und das alle Höhen und Tiefen des Bühnenlebens gemeinsam durchlitten hat, kennen sich die Schauspieler im Idealfall so gut, daß sie auch in feinsten Nuancen aufeinander … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Edward Albee, Hagen, Hartmut Stanke, Peter Schütze, Wer hat Angst vor Virginia Woolf?
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Kulturfestival baut am „europäischen Haus“ mit – Programmschwerpunkt der Duisburger „Akzente“
Eigener Bericht Duisburg. (bke) Das Bild vom „gemeinsamen Haus Europa“ erfreut sich großer Beliebtheit. Man kann es ja auch herrlich und fast endlos ausschmücken – notfalls bis hin zur Türklinke. „Unser Haus Europa“ lautet denn auch das Motto der 14. … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Akzente, Duisburg, europäisches Haus, Festivals, Konrad Schilling, Kunst, Theater
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Endspiele der Verzweiflung – Zum Tod von Samuel Beckett
Von Bernd Berke Wie prägend Samuel Beckett für Literatur und Theater der zweiten Jahrhunderthälfte war, zeigt sich schon daran, daß eine Theatergröße wie Thomas Bernhard mit dem Etikett „Alpen-Beckett“ belegt wurde. Becketts bloßer Name stand für eine ganze (Theater-)Welt. Zwar … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Nachruf, Samuel Beckett
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Männer als dienstbare Geister der Weiblichkeit – Pina Bauschs Tanzabend „Palermo“ in Wuppertal
Von Bernd Berke Wuppertal. Bevor Pina Bauschs neuer Wuppertaler Tanzabend anfing, betrat Intendant Holk Freytag die Bühne: Man möge keine fertige Inszenierung erwarten, sondern ein „work in progress“, einen Werkstatt-Einblick also. Freytag sprach den Standardsatz dieser Tage ironisch: Es werde … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Palermo, Pina Bausch, Tanzabend, Wuppertal
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