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Archiv des Monats: Mai 1994
„Kasimir und Karoline“ schleichen über den Rummelplatz
Von Bernd Berke Essen. Herrje, was konnte dieser Ödön von Horváth für herrliche, trefflich-knappe Dialoge schreiben! Wenn so einer heute fürs Fernsehen arbeiten würde… Horváths Stück „Kasimir und Karoline“ hatte jetzt in Essen Premiere. Kamen seine Qualitäten zur Geltung? Das … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Albert Lubbers, Alfons Nowacki, Blaskapelle, D'lustigen Wendelstoana, Essen, Hermann Große-Berg, Kasimir und Karoline, Ödön von Horváth, Uta Krause
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Ist Sprache nur mit Schuld beladen? – Kontroverse Debatte über Schreiben in gewaltsamer Zeit
Von Bernd Berke Düsseldorf. Kann man der rechten Gewalt mit Worten Einhalt gebieten? Darf man dabei hoffnungsvolle Gegen-Begriffe wie „Solidarität“ und „Utopie“ noch ganz unschuldig verwenden, als seien sie nicht vom zerfallenen Kommunismus in Mißkredit gebracht worden? Um solche gewichtigen … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Literatur, Politik und so
Verschlagwortet mit 1994, Dieter Wellershoff, Durs Grünbein, Düsseldorf, Günter Grass, Herta Müller, P.E.N.-Zentrum, PEN-Zentrum
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Fußball weckt den Traum von Freiheit – F. C. Delius‘ Erzählung vom WM-Finale 1954
Von Bernd Berke Denken Sie mal an 54, 58, 66, 70 oder 74. Das ist kein Zahlenspielchen. Die Ziffern stehen für Jahre mit legendären Fußball-Weltmeisterschaften. Der Schriftsteller Friedrich Christian Delius weiß, wie sich solche Ereignisse mit Zeitgeist und persönlicher Biographie … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Leibesübungen, Literatur
Verschlagwortet mit an dem ich Weltmeister wurde, Der Sonntag, F. C. Delius, Friedrich Christian Delius, WM-Finale 1954
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Shakespeare als Kind und als Karnevalist – Berliner Theatertreffen: Verdruss mit dem Klassiker, Glück mit Jelinek
Von Bernd Berke Berlin. „Wow, sterben! Echt?“ So spricht sonst keine Julia von Shakespeare, so quatschen vielleicht Comic-Figuren oder „Szene“-Typen. Doch wenn eine Regisseurin wie Karin Beier sich das alte Liebesdrama in Frank Günthers Übersetzung vorknöpft, wächst Julia der Schnabel … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Anna Viebrock, Ballhaus Rixdorf, Berliner Ensemble, Elfriede Jelinek, Ilse Ritter, Jossi Wieler, Karin Beier, Marlen Diekhoff, Michael Jurgons, Othello, Romeo und Julia, Schillertheater, Shakespeare, Wolken. Heim.
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Chance für junge Regie-Talente – Berliner Theatertreffen: Große Bühnenkunst, doch es drohen Kürzungen
Aus Berlin berichtet Bernd Berke Berlin. Strahlendes Sonnenwetter an der Spree. Eigentlich keine Verlockung, allabendlich ins Theater zu gehen. Doch die Aufführungen beim 31. Berliner Theatertreffen sind annähernd ausverkauft – und das ist gut so. Denn dann fällt es Bonn … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit 1994, Andrea Breth, Berlin, Corinna Kirchhoff, David Mamet, Edgar Selge, Hedda Gabler, Ibsen, Kürzungen, Leslie Malton, Oleanna, Theatertreffen, Ulrich Matthes
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Von der Pflanzung zur Mauer aus Backstein – Neuere Arbeiten von Per Kirkeby in Recklinghausen
Von Bernd Berke Recklinghausen. Wer kann aus 8800 Backsteinen ein Kunstwerk fabrizieren? Natürlich Per Kirkeby. Der mehrfache documenta-Teilnehmer aus Dänemark ist mit machtvollen Skulptur-Bauten aus diesem Material zu einiger Berühmtheit gelangt. Die Ausstellung der Ruhrfestspiele gibt Einblicke in den Entstehungsprozeß … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Backsteine, Kunsthalle, Per Kirkeby, Recklinghausen, Ruhrfestspiele
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Eine „Metropole“ begibt sich ins Sauerland – Stadtgalerie Sundern präsentiert Markus Lüpertz
Von Bernd Berke Sundern. Da gehört einer zu den teuersten Künstlern der Welt. hat in allen Kunstmetropolen seine Werke gezeigt und kommt auf einmal ins Sauerland. Doch mit der „Provinz“ hat er nach eigenem Bekunden keine Probleme: „Ich selbst bin … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Druckgraphik, Fensterbilder, Hubert Blome GmbH, Markus Lüpertz, Stadtgalerie, Sundern
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Mit Kokain und Schäferhund in den deutschen Untergang – Ruhrfestspiele: Hansgünther Heymes Versuch mit Schillers „Räubern“
Von Bernd Berke Recklinghausen. Die Jungs von der Räuberbande balgen sich wie Kindsköpfe, sie tollen herum wie Welpen. Doch Vorsicht: Schon bald fällt das böse Wort vom „Deutschen Heldenblut“. Das ist kein Spiel mehr, das wird schrecklich. Denn Hansgünther Heyme … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Die Räuber, Hansgünther Heyme, Matthias Redlhammer, Pater Kaghanovitch, Recklinghausen, Ruhrfestspiele, Schiller, Wolf Münzner
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Die Furcht vor der Leere überwinden – Arbeiten auf Porzellan und Keramik sowie Gouachen von Emil Schumacher
Von Bernd Berke Hamm. Es ist eine allseits beliebte Abfolge bei Ausstellungen moderner Kunst: Am Anfang des Rundgangs kommen gegenständliche Arbeiten, dann wird es zusehends abstrakter. Ganz so, als könne Fortschritt nur in diese eine Richtung laufen. Der Hagener Emil … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Emil Schumacher, Gouachen, Gustav-Lübcke-Museum, Hamm, Keramik, Porzellan
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