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- Robert Frank: Bilder aus den Randzonen des Sichtbaren – Arbeiten des Filmemachers und Fotografen in Essen
- In der kleinen Stadt die Welt erkunden – Michael Zellers poetische Mitbringsel aus Schwerte
- Ein „Sturm“ im üblichen Rahmen – Shakespeares Drama am Dortmunder Schauspiel
- Nach dem Kahlschlag – Im Marler „Glaskasten“ besichtigen Jochen Gerz und Jan Kopp Welt-Zerrbilder des „Weißen Mannes“
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Archiv des Autors: admin
Das Abendland endet auf dem Herrenklo – Dramen von Marlene Streeruwitz und Volker Braun bei „Stücke ’93“
Von Bernd Berke Mülheim. Es war fast wie im Fußballstadion, wenn die eigene Elf gar nichts zustande bringt. „Aufhören-Aufhören!“-Rufe dröhnten durch die Mülheimer Stadthalle, etwa ein Viertel des Publikums suchte während der Darbietung das Weite. Marlene Streeruwitz‘ Drama „New York. … Weiterlesen
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Die Kinder der Revolte machen bruchlos weiter – Das legendäre „Living Theatre“ bei den Ruhrfestspielen
Von Bernd Berke Recklinghausen. So kann man’s machen: Auf der Hinfahrt zum Theater den Cassettenrecorder oder Walkman mit Musik der 60er Jahre laden. Mit Stones, Doors, Velvet Underground & Co. Dann ist man emotional ungefähr da, wo das „Living Theatre“ … Weiterlesen
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…doch Heidegger stieg durchs Gebirge – Elfriede Jelineks „Totenauberg“ bei den Mülheimer Stücketagen
Von Bernd Berke Mülheim. Vor dem Juhnke-Rummel * hatten die Mülheimer Stücketage mit Elfriede Jelineks „Totenauberg“ begonnen, einem Drama über den Philosophen Martin Heidegger (1889-1976). Der war ein Brocken aus Granit. In seinem Hauptwerk „Sein und Zeit“ genügte ihm der … Weiterlesen
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Leergepumptes Herzensbett – Jeanette Wintersons schwülstiger Liebesroman „Auf den Körper geschrieben“
Von Bernd Berke Lassen wir Jeanette Winterson und ihre Übersetzerin für sich selbst sprechen. Seite 89: „Sie wölbt ihren Körper wie eine Katze, die sich streckt. Sie drückt mir ihre Muschel ins Gesicht wie ein Füllen am Gatter.“ Hei! Seite … Weiterlesen
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Was rund um den Turm von Babylon geschah – Münsteraner Ausstellung über die biblisch berüchtigte Stadt
Von Bernd Berke Münster. Wer gelegentlich Reggae-Songs hört, kennt die Formel: Viele politisch bewußte Schwarze verwenden heute das Wort „Babylon“ als Schlüsselbegriff, der die Verderbnis der ganzen westlich-weißen Kultur meint. Das Stadt-Bild aus der Bibel wirkt mächtig bis in unsere … Weiterlesen
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Literatur im Zeichen der Zahlenmystik – ein großer Roman dieser Zeit
Dieser Roman kommt mit enzyklopädischem Anspruch daher: Von Aach (Allgäu) bis Zyfflich (Niederrhein) will er Sein und Wesen der deutschen Nation faßbar machen. Das Titelbild – ein fast fertiges Puzzle dieses Landes – signalisiert ein spielerisches Element, doch enthält es … Weiterlesen
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Jannis Kounellis: Die Kunst erhebt sich aus der Asche
Von Bernd Berke Recklinghausen. Wir sind hier nicht in der Luxus-Abteilung: Drahtgitter, verschmutzte Leinensäcke, rostender Stahl, nackte Glühbirnen. Bruchstücke von Kohle. Bei Jannis Kounellis scheint die Kunst beinahe buchstäblich in Sack und Asche zu gehen. Ist Kounellis ein Büßer inmitten … Weiterlesen
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„Die Natur spielt immer mit“ – Dortmunder Freilichtbühne wird 40 Jahre alt
Von Bernd Berke Dortmund. „Die Natur spielt immer mit.“ Ein Grund- und Merksatz für alle Freilichtbühnen. Nicht nur Wetter-Kapriolen sind gemeint. Es passiert auch schon mal, daß unverhofft ein Hase über die Szene rennt oder daß gar ein veritables Rindvieh … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit 40 Jahre alt, Dortmund, Frank Kantereit, Freilichttheater, Naturbühne Hohensyburg
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„New York – ein einziger großer Fluß voll Fusel“ – Henry Millers „Verrückte Lust“ nach über sechs Jahrzehnten erschienen
Von Bernd Berke „Sein Blick verharrte auf Vanyas langem Gänsehals, der wie eine Leier bebte. So weich und glatt, ihr Hals. Weich wie Lamahaar.“ — Gänse, Leier, Lama? Da reitet einer geradezu auf den Sprachbildern, hierhin und dorthin. Angenommen, es … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Crazy Cock, Henry Miller, Verrückte Lust
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Rituale wie in einer Familienserie – Seit fünf Jahren gibt es das „Literarische Quartett“
Vieles, vieles wandelt sich auf dieser Welt, doch es gibt sie noch: die letzten Rituale. Zum Exempel „Das literarische Quartett“ (ZDF. 22.15 Uhr). Zugegeben: Als die Sendung vor fünf Jahren – am 25. März 1988 – erstmals ins Programm kam, … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Das Literarische Quartett, Hellmuth Karasek, Jürgen Busche, Marcel Reich-Ranicki, Sigrid Löffler, ZDF
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Rhetorik ist mehr als nur Wortgeklingel – Zum 70. Geburtstag von Walter Jens
Zur alten Feuilleton-Zeit galt die Theaterkritik alles, die Fernsehkritik fast nichts. Das hat sich geändert. Maßstäbe für die TV-Renzension als achtbares Genre hat als einer der ersten Professor Walter Jens gesetzt, der viele Jahre lang in der Wochenzeitung „Die Zeit“ … Weiterlesen
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Farce von der Liebe und ihrer taktischen Abwehr – Amélie Niermeyer inszeniert Goethes „Clavigo“ in Dortmund
Von Bernd Berke Dortmund. Schwankende Gestalt: „Der Seiltänzer“ von Paul Klee ziert das Dortmunder Programmheft zu Goethes „Clavigo“. Auch dieser Karrierist am Königshofe von Madrid ist artistisch biegsam und neigt sich – je nach Gelegenheit – wechselhaft zu allen Seiten, … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Amelie Niermeyer, Clavigo, Dortmund, Eleonore Bircher, Frank Voß, Goethe, Michael Ehnert
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Fluch der Werktreue: „Wessis“ sind ganz aus trockenem Holz – Hamburger Inszenierung macht Hochhuth kenntlich
Von Bernd Berke Hamburg. Wir Wessis sind furchtbare Wesen, eine Landplage, fast wie die Heuschrecken. Alles luchsen wir unseren Brüdern und Schwestern im Osten Deutschlands ab: die fruchtbarsten Obstplantagen, um dort Golfplätze für die Schickeria anzulegen; die tollsten Hotels, damit … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Ernst-Deutsch-Theater, Hamburg, Rolf Hochhuth, Wessis in Weimar, Yves Jansen
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Einsichten über das Ruhrgebiet – „Mittendrin“ mit Roland Kirbach
Von Bernd Berke Nach dem Erfolg seiner lesenswerten Reportagen unter dem Titel „Revier-Besichtigung“ kommt der neue Band von Roland Kirbach bereits in aufwendigerer Ausstattung heraus – mit festem Einband statt als Paperback. Erneut handelt es sich um gesammelte Berichte aus … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Inenansichten des Ruhrgebiets, Mittendrin, Roland Kirbach
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„Sprachtelefon“ weiß Rat: Wo muß das nächste Komma stehen?
Von Bernd Berke Im Westen. Wo setze ich bloß das nächste Komma? Schreibt man dieses Wort nun klein und zusammen? Muß es hier „daß“ oder „das“ heißen? Was ist ein „Schalander“? Fragen über Fragen zur deutschen Sprache. Doch jetzt kann … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Essen, Evangelia Karagiannakis, Prof. Karl-Dieter Bünting, Sprachtelefon
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Solche Farben können einen Menschen ändern – Zur grandiosen Cézanne-Ausstellung in Tübingen
Von Bernd Berke Tübingen. Am Ende scheint diese Frau eine wächserne Maske zu tragen. Immer mehr, von Bild zu Bild, hat sich ihr Gesicht verhärtet. Die Liebe des Malers zum Modell erkaltet zusehends. Auch als Betrachter friert man ein wenig … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Cézanne, Gemälde, Götz Adriani, Kunsthalle, Tübingen
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Die Spuren sämtlicher Fehltritte – „Der Hofmeister“ von Jakob Michael Reinhold Lenz in Bochum
Von Bernd Berke Bochums Schauspiel ist derzeit mehr im Gerede als im Gespräch. Streit gab’s zwischen Bühnenchef FrankPatrick Steckel und Regisseur Benjamin Korn. Es ging um die Molière-Inszenierung „Der Menschenfeind“, die Stecket an sich zog und die am 30. Januar … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Benjamin Korn, Bochum, Der Hofmeister, Georg-Martin Bode, Jakob Michael Reinhold Lenz, Menschenfeind, Michael Weber, Oliver Nägele, Urs Troller
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Der Fernsehapparat ist ein seltsames Haustier – Ausstellung zeigt den Umgang mit der „Glotze“ als Ritual
Von Bernd Berke Essen. Erst stand er verschämt an der Wand und mochte seine häßliche Kehrseite nicht zeigen. Dann rückte er immer mehr in die Mitte des Zimmers, wurde rundum ansehnlicher, ja manchmal fast so schön wie eine Skulptur. Doch … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Design-Zentrum NRW, Essen, Fernsehen, Fernsehgerät, Unser Fernsehen! Vom Pantoffelkino zum Home-Terminal
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Bis an die Grenzen der Sichtbarkeit – Bilder und Neon-Arbeiten von Günter Dohr in Lüdenscheid, Wilnsdorf (und Dortmund)
Von Bernd Berke Lüdenscheid/Wilnsdorf. „Es werde Licht!“ dachte Günter Dohr, als er 1969 mit zehn Kollegen den gesamten „Ruhrschnellweg“ zwischen Duisburg und Dortmund künstlerisch markieren wollte. Doch der Neon-Künstler und all die anderen kamen damals nicht zum Zuge. Das weltweit … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Dortmund, Galerie Voss, Günter Dohr, Jordan Galerie, Lüdenscheid, Städtische Galerie Lüdenscheid, Wilnsdorf
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Wer hat Angst vor der Freiheit der Farben? Arbeiten von Hartwig Kompa am Dortmunder Ostwall
Von Bernd Berke Dortmund. Blau, blau, blau. Rot, rot, rot, rot. Gelb, gelb, gelb. – Kein hypermodernes Gedicht und auch kein Gestammel. Sondern so präsentiert sich (von links nach rechts „gelesen“) eine zehnteilige Farb-Installation im Lichthof des Dortmunder Ostwall-Museums. Erhaben … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Dortmund, Hartwig Kompa, Museum am Ostwall, Primär Farbe
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Ganz Dortmund gab sich dem Vergnügen hin – Üppige Ausstellung zur Freizeit-Geschichte
Von Bernd Berke Dortmund. Hereinspaziert, hereinspaziert! Ganz Dortmund gibt sich dem Vergnügen hin. Die einen wandern ins Grüne, die anderen schlendern durch elegante Passagen; nachmittags geht’s ins (fast) original Wienerische Caféhaus — und abends ins Theater oder Varieté. Natürlich war … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Acht Stunden sind kein Tag, Dortmund, Freizeit, Jahrmarkt, Kino, Variete, Zirkus
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Prag zwischen „Tutti Frutti“ und ambitioniertem Theater
Von Bernd Berke Prag. Die Theater in Prag kämpfen, ähnlich wie jene in den neuen Bundesländern, mit Zuschauerschwund. Manche Vorstellungen werden gar mangels Masse kurz vor Beginn abgesagt – wiederum eine Anti-Werbung, die die letzten Getreuen vergrault. Seit die Tschechen … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit 1989, Laterna Magika, OK3, Prag, Privatfernsehen, Theater, Tschechien, Umbruch
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Ruhrfestspiele: Zurück zur Utopie von 1968 – Hansgünther Heyme stellt Programm in Prag vor
Aus Prag berichtet Bernd Berke Auch im Spätherbst ist Prag eine wunderschöne, aber oft neblige Stadt. Nebulös und ungewiß auch die nahe Zukunft: In weniger als einem Monat wird Prag die Metropole eines neuen Staates sein, der Tschechischen Republik. Die … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit 1968, 1993, Bohumil Hrabal, Hansgünther Heyme, Johann Kresnik, La Fura dels Baus, Living Theatre, Milan Svoboda, Odysseus, Prag, Programm, Ruhrfestspiele
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Die Freiheit der Kunst kann zur Ratlosigkeit führen – Ausstellung „Das offene Bild“ in Münster
Von Bernd Berke Münster. „Sobald man darüber redet, wird die Sache richtig kompliziert“, befürchtet Erich Franz. Doch unbefangen und mit wortlosem Wohlgefallen kann man die Schau, die er für das Münsteraner Landesmuseum zusammengestellt hat, eben auch nicht betrachten. „Das offene … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Blinky Palermo, Daniel Spoerri, Das offene Bild, Erich Franz, Hoehme, Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, Lucio Fontana, Münster, Nachkriegskunst, Uecker
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Die vielen Meinungen und das Erlernen des Abschieds – Markus Werners Roman „Bis bald“
Von Bernd Berke Allein in Tunesien, dem ganzen Elend des Pauschaltourismus auch noch als Single ausgeliefert, bekam Hatt seinen Herzanfall. Nun, schon daheim auf dem Krankenlager, erzählt er seine Leidensgeschichte. Wie in so vielen Romanen, spielt auch hier die Trennung … Weiterlesen
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Mit Leichtigkeit über das Leben hinwegtanzen – Bilder von August Macke in der Kunsthalle Emden
Von Bernd Berke Emden. Die Frau näht. Auf dem Porträt ist sie ganz in sich versunken. Sie blickt nicht auf. Doch man sieht sogleich: Zu ihr muß der Künstler ein ganz inniges Verhältnis gehabt haben. In der bloßen Linienführung liegt … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit August Macke, Emden, Gesang von der Schönheit der Dinge, Henry Nannen, Kunsthalle
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Eduard und die Liebe zu Frauen und Mäusen – Peter Schneiders amüsanter Roman „Paarungen“
Von Bernd Berke Eduard ist Naturwissenschaftler, also rechnet er nach: Im statistischen Schnitt ist eine Liebesbeziehung in seiner Generation „nach drei Jahren, einhundertsiebenundsechzig Tagen und zwei Stunden“ vorbei. Eduard ist aber auch eine Spielernatur. Also wettet er mit seinen Kumpanen … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Paarungen, Peter Schneider
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Zwischen Kassenbrille und „Schmetterling“ – Geschichte der Sehhilfen im Stadtmuseum Iserlohn
Von Bernd Berke Iserlohn. Erst legte man Lupen („Sehsteine“) auf Bücher oder Schriften und beugte sich mühsam darüber. Später hielt man sich Sehhilfen als Lorgnons vor die Augen, was immer etwas hochmütig, indigniert und eitel wirkte. Dann drückte man zwei … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Alltag, Luxus & Moden, Stilfragen, Warenwelt & Werbung
Verschlagwortet mit Brillen, Brillentragen und Brillendesign in der Nachkriegszeit, Gefaßten Blicks, Iserlohn, Sehhilfen, Stadtmuseum, Westfälisches Museumsamt
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Joan Hoet und die „Oase von Schwerte“ – Diskussion mit dem documenta-Chef in der Ruhrstadt
Von Bernd Berke Schwerte. Wenn das kein Lob aus berufenem Munde ist: Als „Oase in der Stadt“ hat Jan Hoet, Chef der vor einem Monat beendeten documenta, den rührigen Schwerter Kunstverein bezeichnet. Hoet gab sich am Mittwoch abend in der … Weiterlesen
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Jetzt werden auch Schriftsteller im Revier gesponsert – Initiativkreis Ruhrgebiet finanziert neue Lesereihe
Von Bernd Berke Im Westen. Neues vom hochkarätigen Sponsorenzirkel der Revier-Wirtschaft: Der „Initiativkreis Ruhrgebiet“ steigt jetzt auch in die Literaturförderung ein. Vom 3. bis zum 27. November gibt es erstmals die Lesereihe „Poesie und Prosa – Junge Literatur im Ruhrgebiet“, … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Dortmund, Gerd Herholz, Gladbeck, Initiativkreis Ruhrgebiet, Junge Literatur im Ruhrgebiet, Jürgen Wiersch, Konrad Schilling, Literatur, Mülheim, Poesie und Prosa, Sabine Deitmer, Thomas Kade, Unna
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Vom heiligen Recht auf Asyl bis zur großen Fremdenangst – Hans Magnus Enzensbergers Buch „Die große Wanderung“
Von Bernd Berke Hat man von Hans Magnus Enzensberger schon einmal eine langweilige Seite gelesen? Wohl kaum. Er läßt von jeher seine Gedanken auch stilistisch funkeln. Doch paßt diese Leichtfüßigkeit auch zu jedem Thema? Paßt sie beispielsweise zur Asylpolitik? Enzensbergers … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Asyl, Asylpolitik, Die große Wanderung, Hans Magnus Enzensberger
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Das große Lazarett der Vasen – Vier Museen zeigen die erstaunlichen Terrakotta-Arbeiten von Antonio Recalcati
Von Bernd Berke Im Westen. Gleich vier deutsche Museen zeigen Vasen und Teller aus Terrakotta. Hat man sich da etwa auf breiter Front dem „Schöner wohnen“-Genre samt Luxus und Moden verschrieben? Nein, keine Sorge. In Duisburg, Marl, Köln und Hannover … Weiterlesen
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Grass: Das Geschenk der Einheit vergeudet – Kritische Töne auf der Frankfurter Buchmesse
Von Bernd Berke Frankfurt. Ein Hauptgeschäft bei der Buchmesse ist der Verkauf internationaler Nachdruck-Lizenzen. Wenn dieser Handel getan ist, beginnt ein womöglich noch schwierigeres „Geschäft“, das der Übersetzung. Nicht jeder Autor kann sich gleich mit einem ganzen Kranz renommierter Dolmetscher … Weiterlesen
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Buchmesse: „Reden wir die Krise nicht herbei!“ – Zahl der Aussteller in Frankfurt geschrumpft
Von Bernd Berke Frankfurt. „Reden wir die Krise doch bitte nicht herbei!“ Beinahe flehentlich klang gestern Dorothee Hess-Maier, Vorsteherin beim Börsenverein des deutschen Buchhandels. Was sie zur gestern Abend eröffneten 44. Frankfurter Buchmesse zu sagen hatte, erinnerte ein wenig an … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Elektronik, Frankfurter Buchmesse, Krise, Zahl der Aussteller
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Boshaftes aus dem Sauerland – Bildsatiren von Jochen Geilen in Münster
Von Bernd Berke Münster. Manchmal, so sagt er, schnüre sie ihm schon morgens beim Aufstehen den Hals zu – diese „Unser-Dorf-soll-schöner-werden“-Mentalität im Sauerland. Dabei ist der Künstler Jochen Geilen ein Kind dieses Landstrichs. Geboren in Olsberg, lebt er seit langem … Weiterlesen
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Kunst gefällig? Museen verleihen Meisterwerke – Mit Leasing könnten Institute den Etat aufbessern
Von Bernd Berke Im Westen. Das „Phantom der Oper“ treibt seit Jahren in den Musical-Palasten der Welt sein Unwesen. Jetzt scheint es auch ein „Phantom der Museen“ zu geben – und es betätigt sich vorzugsweise im Ruhrgebiet. Die Rede ist … Weiterlesen
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Zorn und Gelächter – Feuilletons von Eckhard Henscheid
„Die Wolken ziehn dahin, sie ziehn auch wieder her.“ Grandios einfach und irgendwie tröstlich, diese kleine Zeile. Sie war das Prägemuster für den Titel von Eckhard Henscheids neuem Buch. Es ist eine Sammlung seiner Zeitschriftenbeiträge aus den 70er, 80er und … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Die Wolken ziehn dahin, Eckhard Henscheid, Feuilletons
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Es kommen weder bessere noch schlechtere Zeiten – Botho Strauß und seine „Beginnlosigkeit“
Von Bernd Berke Es dürfte das Buch mit den erlesensten Fußnoten der Saison sein – derart entlegene Werke zitiert Botho Strauß. Und bei manchen seiner Fremdworte helfen nur Spezialhandbücher. Aber sind das schon Qualitäten, Zeichen eines „Sehertums“ gar? Strauß hat … Weiterlesen
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