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- Robert Frank: Bilder aus den Randzonen des Sichtbaren – Arbeiten des Filmemachers und Fotografen in Essen
- In der kleinen Stadt die Welt erkunden – Michael Zellers poetische Mitbringsel aus Schwerte
- Ein „Sturm“ im üblichen Rahmen – Shakespeares Drama am Dortmunder Schauspiel
- Nach dem Kahlschlag – Im Marler „Glaskasten“ besichtigen Jochen Gerz und Jan Kopp Welt-Zerrbilder des „Weißen Mannes“
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Archiv des Autors: admin
Ernst Jandl: Auch das Obszöne ist bodenlos traurig
Von Bernd Berke Wenn Ernst Jandl zu öffentlichen Lesungen erscheint, kommen Zuhörerscharen wie sonst nur bei Popgruppen oder Opernstars. Es wird „Kult“ mit ihm getrieben. Dem scheint er sich mit seinem neuen Gedichtband „Stanzen“ (Bezeichnung einer Strophenform) zu entziehen. Der … Weiterlesen
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In einem Lachen kann der Zeitgeist stecken – Rheinisches Landesmuseum in Bonn zeigt Fotografien von Will McBride
Von Bernd Berke Bonn. Fröhliche Szene im Strandbad. Meint man im ersten Moment. Doch dann blickt man genauer hin, und da heißt das Bild: „Ertrunkenes Mädchen wird geborgen“. Nun sieht man plötzlich auch die fassungslosen Gesichter auf dem 1956 in … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Fotografien, Rheinisches Landesmuseum Bonn, Will McBride
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Alarm-Signale aus dem Museum Bochum: Das Geld reicht überhaupt nicht mehr
Von Bernd Berke Bochum. Museumsleiter Dr. Peter Spielmann fühlt sich unter Druck gesetzt: „Andauernd verlangen die Politiker, wir sollten spektakuläre Ausstellungen zeigen. Die Besucherschlange soll möglichst bis zum Rathaus reichen. Ständig hält man uns als leuchtende Beispiele Van Gogh in … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Eigenbesitz, Etat, Finanzen, Hans Günter Golinski, Kunst-Signale, Kürzungen, Museum Bochum, Peter Spielmann
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Heiner Müller: Am Bösen kann der Autor wachsen
Von Bernd Berke Listig-verschlagen blickt der Dramatiker Heiner Müller den Leser vom Umschlag seines neuen Buches „Krieg ohne Schlacht“ an. Dreht man den Band herum, bläst Müller einem von der Rückseite her einen Schwall Zigarrenrauch ins Gesicht. Sieht so aus, … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Literatur, Politik und so, Theater
Verschlagwortet mit DDR, Drittes Reich, Heiner Müller, Krieg ohne Schlacht, Leben in zwei Diktaturen
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Ein Schwabe sorgt für Kunstgenuß in Dortmund – Secessions-Bilder aus Rolf Deyhles Sammlung
Von Bernd Berke Dortmund. Großer Tusch zur Dreifach-Premiere in Dortmund: Das Museum für Kunst- und Kulturgeschichte ist gewachsen; der Unternehmer Rolf Deyhle präsentiert erstmals seine Sammlung in unseren Breiten; die neue Dortmunder „Kultur und Projekte GmbH“ debütiert. Atem holen und … Weiterlesen
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Literaturhaus ist im Ruhrgebiet noch ein Luftschloß
Von Bernd Berke Gladbeck/Unna. Berlin hat eins. Hamburg hat eins. Frankfurt hat eins. Und dann ist da noch jene Metropole namens Ruhrgebiet mit ihren rund fünf Millionen Einwohnern: Sie hat keins. Nämlich kein Literaturhaus als Zentrum für Autoren und Leser. … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Dortmund, Gladbeck, Hamburg, Literaturhaus, Monika Littau, Ruhrgebiet, Unna, Uwe Lucks
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Gesichter und geheime Kräfte des Gesteins
Von Bernd Berke Arnsberg. Vorwiegend steinig geht es jetzt im Arnsberger Kunstverein zu. Wenn man mitten in der neuen Ausstellung steht, hat man vor sich eine steinerne, nur auf den ersten Blick unscheinbare Bodenskulptur von Ulrich Rückriem. Seitwärts sieht man … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Claudia Rahayel, Eckhard Karnauke, Kunstverein Arnsberg, Steine, Ulrich Rückriem
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Geldnot bei den Kunstvereinen: Die Wirtschaft knausert immer mehr
Von Bernd Berke Im Westen. Deutschlands Kunstvereine geraten finanziell zusehends in die Klemme. Nach Alarm-Meldungen aus Dortmund, wo das Spendenaufkommen bis zur Jahresmitte praktisch „gleich Null“ war, wollte die WR wissen: Wie sieht es bei anderen Kunstvereinen aus? Offenbar steht … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Bochum, Dortmund, Düsseldorf, Finanzen, Kunstvereine, Münster, Sponsoren
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Wenn es den Künstler übermannt – üppige Werkschau über Max Klinger in Wuppertal
Von Bernd Berke Wuppertal. Eine Dame liegt nackt am Strand, hingegossen wie auf einer billigen Postkarte. Da kommt Besuch: ein paar Vögel, darunter zwei Marabus, mit langen Schnäbeln und gierig-spöttischem Blick. Da frage jemand, wofür die Schnäbel auf dem Bild … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Max Klinger, Von der Heydt-Museum, Werkschau, Wuppertal
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Eric Clapton: Auf dem Gipfel des Gitarrenspiels / Dortmunder Publikum am Rand der Raserei
Von Bernd Berke Dortmund. Untrügliches Kennzeichen für einen Klasse-Gitarristen: Er dreht sich auch bei heiklen Passagen nicht vom Publikum weg. Und er macht keine abenteuerlichen Verrenkungen, um als Gitarrero zu imponieren. Wer jetzt in der ausverkauften Westfalenhalle gesehen hat, wie … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit 1992, Dortmund, Eric Clapton, Westfalenhalle
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Documenta-Splitter: Große Schau mit ein paar Macken
Von Bernd Berke Kassel. Der Andrang zur documenta in Kassel ist riesengroß. Bereits am letzten Wochenende, als die Weltkunstschau gerade erst eröffnet war, strömten 18.000 Leute auf das Ausstellungsgelände, bis gestern waren über 40.000 da. Zeitweise mußten einzelne Gebäude geschlossen … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit 1992, Atlantis, documenta, DuKunst, Jan Hoet, Kassel, Mo Edoga, Splitter, Wolfgang Platz
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Überall ist Künstlerland – ein Gang durch die Kasseler documenta
Von Bernd Berke Kassel. In Kassel ist es jetzt so gut wie unmöglich, der Kunst zu entgehen. Die „documenta“ belegt ein ganzes Stadtviertel. Drinnen und draußen stößt man überall auf Kunst – selbst da, wo man es überhaupt nicht erwartet. … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit 1992, documenta, Fridericianum, Joseph Kosuth, Karlsaue, Louise Bourgeois, Mario Merz, Neue Galerie, Ottoneum
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Ein Mann stürmt himmelwärts – Jan Hoet und die 9. documenta in Kassel
Von Bernd Berke Jede „documenta“ hat ihr Wahrzeichn. Waren es bei früheren Ausgaben der Weltkunstschau zum Beispiel Walter de Marias im Boden versenkter „Erdkilometer“, Joseph Beuys‘ gigantische Öko-Aktion „7000 Eichen“ oder anno 1987 Ian Hamilton Finlays Guillotinen, so ist diesmal … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit 1992, documenta, Jan Hoet, Jonathan Borofsky
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Zukunftsgewißheit mit rechtwinkligen Mustern – Kunstsammlung NRW zeigt Konstruktivisten
Von Bernd Berke Düsseldorf. Welch‘ eine Nüchternheit, grandios und erschreckend zugleich: An Erich Buchholz‘ Entwurf eines völlig rechtwinklig durchmusterten Zimmers „stören“ eigentlich nur noch die Rundungen des Konzertflügels. Und wenn man in der Kunstsammlung NRW die mathematisch inspirierten Stadtplaner-Ideen mancher … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Düsseldorf, Konstruktivismus, Konstruktivistische Internationale, Kunstsammlung NRW
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Ein Kraftkerl wühlt im Urschlamm des Kleinbürgertums – Texte von Werner Schwab und Michael Zochow bei „stücke ’92“ in Mülheim
Von Bernd Berke Mülheim. Von Zeit zu Zeit liebt man im deutschen Theater die Kraftkerle. Selbst Goethe war am Anfang so einer; zuletzt bescherte uns Rainald Goetz seine Wort-Metzeleien. Und nun haben wir fürs Grobe den Werner Schwab aus Graz. … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Drei Sterne über dem Baldachin, Michael Zochow, Mülheim, stücke 92, Volksvernichtung oder meine Leber ist sinnlos, Werner Schwab
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Verführung im Gewächshaus – Die ersten Abende bei „stücke ’92“
Von Bernd Berke Mülheim. Wechselbad zum Auftakt des Mülheimer Dramatikerwettbewerbs „stücke ’92“. Zwei von sieben konkurrierenden Texten sind über die Bühne gegangen. Zuerst gab es mit Klaus Pohls „Karate-Billi kehrt zurück“ ein Zeitstück, dann mit Philipp Engelmanns „Oktoberföhn“ ein erstaunlich … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Dramatikerwettbewerb, Karate-Billi, Klaus Pohl, Mülheim, Oktoberföhn, Philipp Engelmann, stücke 92
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Wer hat Angst vor dem wilden Murphy? Gründlich mißlungenes Psychodrämchen einer Recklinghäuser Autorin
Von Bernd Berke Recklinghausen. Murphy aus New York kotzt ständig Kraftworte aus. Doch nicht nur das. Er verkörpert auch sonst des Wohlstandsbürgers gesammelte Alpträume: Da nimmt der US-Provinzler Frank Henderson den unflätigen Kerl, dessen Mutter gerade gestorben ist, in seinem … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Murphy, Nicole Frasa, Recklinghausen, Ruhrfestspiele
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Eros als Triebkraft des Lebens und als Todesbote – Graphik-Zyklus in Duisburg
Von Bernd Berke Duisburg. Kaum zu glauben, welche Schätze in Depots und Kisten des Kölner Museums Ludwig schlummern. Da findet sich zum Beispiel – mir nichts, dir nichts – ein kompletter Graphik-Zyklus mit 156 Blättern aus Picassos letzter Schaffensphase. Thema … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Christoph Brockhaus, Duisburg, Graphik-Zyklus, Lehmbruck-Museum, Liebe und Tod, Pablo Picasso
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Die (noch) verborgene Kunst – Ruhrfestspiele und ÖTV-Streik
Von Bernd Berke Recklinghausen. Nach der Premiere des Musicals „Kiss me, Kate“ (die WR berichtete), liegt jetzt ein zweites Hauptereignis der Ruhrfestspiele wegen des ÖTV-Streiks auf Eis: die Ausstellung „Cowboys and Indians“. Wirrwarr am Samstag: Hatte es mittags noch geheißen, … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Arbeitswelt & Beruf, Festivals, Kunst & Museen, Region Ruhr
Verschlagwortet mit 1992, Cowboys and Indians, Ferdinand Ullrich, ÖTV-Streik, Ruhrfestspiele
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Anekdoten aus dem Leben eines eitlen Bordellfürsten – Wolf Wondratscheks eindimensionaler Roman „Einer von der Straße“
Von Bernd Berke Sehen wir einmal davon ab, ob Wolf Wondratschek wirklich (wie es kolportiert wurde) gegen Bargeld die Lebensgeschichte eines eitlen Bordellfürsten aufgezeichnet hat, der auch noch in die Literaturgeschichte eingehen wollte. Schauen wir lieber auf das schriftstellerische Resultat, … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Literatur
Verschlagwortet mit Einer von der Straße, Wolf Wondratschek
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Kunst und Moral passen nicht immer zusammen – Münster präsentiert als „entartet“ verfemte Bildhauer
Von Bernd Berke Münster. Diese Debatte flammt immer mal wieder auf: Gehen große Kunst und Moral unbedingt zusammen, oder können etwa auch ideologisch verblendete Menschen gültige Werke schaffen? Die Antwort ist keinesfalls simpel. Dies zeigt sich einmal mehr bei der … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Kunst & Museen
Verschlagwortet mit „entartet", Deutsche Bildhauer 1900-1945, Landesmuseum, Münster, NS-Zeit
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Schweres Material beginnt zu schweben – Skulpturen und Zeichnungen von Emil Cimiotti in Recklinghausen
Von Bernd Berke Recklinghausen. Ein Künstler kehrt an den Ort seiner ersten großen Erfolge zurück: Emil Cimiotti (65) hatte 1957 und 1959 in Recklinghausen den renommierten „Kunstpreis Junger Westen“ erhalten. Er staunt noch heute über die Folgen: „Seitdem konnte ich … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Bronze, Emil Cimiotti, Kunsthalle Recklinghausen, Retrospektive, Skulpturen
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Alvar Aalto: Imposantes und Intimes – eine Ausstellung in Düsseldorf
Von Bernd Berke Finnland gehört nicht gerade zu den größten Kulturexport-Nationen. Doch in der Architektur hatten sie zumindest einen, der Weltgeltung erlangte: Alvar Aalto (1898-1976). Das bekannteste Aalto-Bauwerk in unseren Breiten ist die nach ihm benannte Essener Oper, die freilich … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Architektur & Städtebau
Verschlagwortet mit Alvar Aalto, In Berührung mit Alvar Aalto, Stadtmuseum Düsseldorf
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Ein Riesenbaby lernt die Schürzenjägerei – „Spiel’s nochmal, Sam“ nach Woody Allen bei den Ruhrfstspielen
Von Bernd Berke Recklinghausen. Mit solch einer Stückwahl kann man sich in die Bredouille bringen: „Spiel’s nochmal, Sam“ von Woody Allen steht jetzt auf dem Plan im Recklinghäuser „Depot“ (Regie: Inge Andersen). Tatsächlich war’s zuerst ein Theaterstück, bevor es 1971 … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit „Spiel's nochmal, Bogart, Inge Andersen, Laszlo Kish, Ruhrfestspiele, Sam", Woody Allen
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Alptraum zwischen Mutter und Tochter – Pedro Almodóvars Film „High Heels“
Von Bernd Berke Köln. Wer danach lechzt, daß sich Pedro Almodóvar mit seinem Film „High Heels“ (= hochhackige Damenschuhe) erneut einer sexuellen Obsession überläßt, wird enttäuscht sein. Anders als in dem Sado-Maso-Opus „Fessle mich“, hat der Spanier diesmal nicht erotische … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Kino
Verschlagwortet mit High Heels, Marisa Paredes, Pedro Almodóvar, Victoria Abril
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Heller Aufruhr und mühsame Bändigung – Aquarelle und Zeichnungen von Wassily Kandinsky
Von Bernd Berke Düsseldorf. Es beginnt harmlos, mit lieblichen Szenen aus Bibel und Paradies. Bilder mit recht fest umrissenen Linien, starkfarbig, beinahe plakativ. Diese Kunst ist noch befangen in russischer Tradition. Doch irgendwann geraten die Linien, Formen und Farben in … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Aquarelle und Zeichnungen, Düsseldorf, Kleine Freuden, Kunstsammlung NRW, Wassily Kandinsky
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Unterhaltung hat Vorrang im Dortmunder Spielplan – Neuer Schauspielchef Jens Pesel wagt vorerst keine Experimente
Von Bernd Berke Dortmund. Jens Pesel, neuer Schauspielchef des Dortmunder Theaters, steckt beim Spielplan für seine erste Saison zurück: „Im Grunde könnte ich mir wagemutigere Stücke vorstellen.“ Doch das Publikum in Dortmund sei anders, nämlich wohl nicht so experimentierfreudig wie … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Oper & Ballett, Theater
Verschlagwortet mit Horst Fechner, Jens Pesel, Spielplan, Theater Dortmund, Unterhaltung
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Bilder vom Riß, der durch die Welt geht – Sechs Museen zeigen Werke von Wolf Vostell
Von Bernd Berke Köln/Bonn. Wolf Vostell hat einen Traum: „Eine ganze Messehalle müßte man einmal mieten und dort mein gesamtes Werk zeigen. Das wäre mein Lebens-Film.“ Doch auch so kann der „alte Kämpe“ der Happening-, Objekt- und Fluxus-Kunst zufrieden sein. … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Kunst & Museen
Verschlagwortet mit Bonn, Köln, Leverkusen, Mannheim, Mülheim, Wolf Vostell
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Visionen für die „documenta“ – Jan Hoet präsentierte in Kassel 186 Namen und ein vages Konzept
Von Bernd Berke Kassel. „documenta“-Macher Jan Hoet ist schon ein seltener Mensch. Kaum einer vermag sich und andere so für das Abenteuer Kunst zu begeistern wie er, doch auch kaum einer redet sich dabei dermaßen ins Ungefähre und Vage hinein. … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Kunst & Museen
Verschlagwortet mit 1992, documenta, Jan Hoet, Kassel
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Lebensgeschichten im Taxi – Jim Jarmuschs Film „Night on Earth“
Von Bernd Berke Verblüffend einfache und nahezu geniale Idee: einen ganzen Film praktisch nur in Taxis spielen zu lassen. Es gibt ja nicht viele Gelegenheiten auf dieser Welt, bei denen der Mensch mehr von sich preisgibt, als eben bei längeren … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Kino
Verschlagwortet mit Armin Müller-Stahl, Béatrice Dalle, Jim Jarmusch, Night on Earth, Taxi, Winona Ryder
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Himmel und Hölle des Bildschirms – Nam June Paik in Düsseldorf
Von Bernd Berke Einerseits ist diese Ausstellung die schiere Medienhölle: Da dröhnt es aus ungezählten Lautsprechern, da gibt es ein wahnsinniges Bildergewitter auf hunderten von TV-Geräten, da flirren irrwitzige Großprojektionen über die Wände. Hier kann man wirklich einmal testen, wie … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Fernsehen und Hörfunk, Kunst & Museen
Verschlagwortet mit 1991, Bildschirme, Düsseldorf, Fernsehen, Kunsthalle, Nam June Paik, Retrospektive
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Joseph Beuys als Leitfigur der Gegenwart – eine nahezu sakrale Schau in Düsseldorf
Von Bernd Berke Was Düsseldorf jetzt in Sachen Kunst bietet, dürfte schwerlich zu übertreffen sein. Just haben die Große Düsseldorfer Kunstausstellung sowie eine Renato Guttuso-Retrospektive begonnen, da folgt ein doppelter Paukenschlag mit Retrospektiven auf Werke zweier Leitfiguren der Gegenwart: Joseph … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Kunst & Museen
Verschlagwortet mit Düsseldorf, Joseph Beuys, Kunstsammlung NRW, Natur - Materie - Form, Retrospektive
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Schöpfungsgeschichte der ewigen Eifersucht: Roma-Theater Pralipe spielt Shakespeares „Othello“
Von Bernd Berke Mülheim. Über die ganze Bühne verstreut liegt Herbstlaub. Vergänglichkeit der Natur. Doch auf den Blättern kauert – wie zu Zeiten biblischer Schöpfung – ein nackter „Adam“. Später zieht er sich an und schminkt sein Gesicht weiß. Als … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Mülheim, Othello, Pralipe, Rahim Burhan, Roma-Theater, Shakespeare
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Der Kultur-Hochstapler und sein „Feenpalast“ – Wedekind-Uraufführung „Ein gefallener Teufel“ in Münster
Von Bernd Berke Münster. Das hat man nicht alle Tage: die Uraufführung eines Stückes von Frank Wedekind. Für diesen Klassiker der Moderne haben einige Feuilletons jüngst eine „Renaissance“ ausgerufen. Jedenfalls erscheinen nun endlich Werkausgaben, und zwar gleich mehrere. Im verstreuten … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Der Marquis von Keith, Dietrich W. Hübsch, Ein gefallener Teufel, Frank Wedekind, Michael Holm, Michael Marwitz, Münster
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Menschheits-Beglücker sind nur noch komische Vögel – Ingomar von Kieseritzkys Roman „Der Frauenplan“
Von Bernd Berke Wie so manches Phänomen der Kultur, ist auch der Schriftsteller Ingomar von Kieseritzky heftig dabei, eine Kult-Figur zu werden. Sein Verlag hat das ganz richtig erkannt und nennt ihn gar nicht mehr bei vollem Namen, sondern nur … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Der Frauenplan, Ingomar von Kieseritzky
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Bücherberg und Bilderfluten – Peter Greenaways Film „Prosperos Bücher“
Von Bernd Berke In David Lynchs „Wild at Heart“ wurde ein leinwandfüllendes Streichholz krachend angerissen. Das Feuer kündete von Gewalt. In Peter Greenaways „Prosperos Bücher“ knallt nun – ebenso vollformatig – ein Wassertropfen wie ein Geschoß herab. Eine Art „Antwort“ … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Kino
Verschlagwortet mit Peter Greenaway, Prosperos Bücher, Shakespeare
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„Die Wupper“: Düsternis am blutigen Fluß – Frank-Patrick Steckel inszeniert Else Lasker-Schülers Stück in Bochum
Von Bernd Berke Bochums Schauspielchef Frank-Patrick Steckel streift als Regisseur lieber durchs Gebirge als durch die Ebenen. Meist setzt er Stücke in Szene, die erst mühsam erklommen werden müssen. Da gönnt er sich (und dem Publikum) keinen Ablaß. Diesmal ist … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Bochum, Die Wupper, Else Lasker-Schüler, Frank-Patrick Steckel, Johannes Schütz, Ulrike Schloemer
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Zwei alte Männer warten auf Sinn und Erlösung – Lars Gustafssons „Nachmittag eines Fliesenlegers“
Von Bernd Berke Welch eine banale Titelfigur: ein Fliesenleger! Was der schon an einem Nachmittag erleben? Ein Badezimmer vollenden – und dann fertig. Stoff für einen Roman? Aber ganz gewiß doch. Wenn ein Autor wie der Schwede Lars Gustafsson sich … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Lars Gustafsson, Nachmittag eines Fliesenlegers
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Westdeutsche Autoren um Honorare betrogen – Ehemalige DDR-Verlage manipulierten Auflagen
Von Bernd Berke Frankfurt. Schätzungsweise 60 bis 80 Prozent des weltweiten Lizenzgeschäftes der Branche werden auf der Frankfurter Buchmesse getätigt. Da trifft es geradezu den innersten Nerv, wenn ruchbar wird, daß womöglich viele wichtige Verlage eines Landes jahrelang Lizenzbetrug begangen … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Buchmarkt & Lesen
Verschlagwortet mit DDR-Verlage, Manipulation, Plus-Auflagen, Westautoren
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Ostverlage fühlen sich über den Tisch gezogen – Lamento beherrscht deutsch-deutsche Buchszene
Von Bernd Berke Frankfurt. Die ehemaligen DDR-Verlage fühlen sich im deutschen Einigungsprozeß mächtig „über den Tisch gezogen“. Hatte die vorige Frankfurter Buchmesse noch mit gewissen Blütenträumen just am Tage der Vereinigung (3. Oktober 1990) begonnen, so mehrten sich jetzt bei … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Buchmarkt & Lesen
Verschlagwortet mit Aufbau, Buchmesse, DDR-Verlage, Elmar Faber, Frankfurt, Leipzig, Plus-Auflagen, Verlagswesen
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