Recent Posts
- Lebendes Monument des europäischen Kinos – Der französische Schauspieler Michel Piccoli wird heute 75 Jahre alt
- Robert Frank: Bilder aus den Randzonen des Sichtbaren – Arbeiten des Filmemachers und Fotografen in Essen
- In der kleinen Stadt die Welt erkunden – Michael Zellers poetische Mitbringsel aus Schwerte
- Ein „Sturm“ im üblichen Rahmen – Shakespeares Drama am Dortmunder Schauspiel
- Nach dem Kahlschlag – Im Marler „Glaskasten“ besichtigen Jochen Gerz und Jan Kopp Welt-Zerrbilder des „Weißen Mannes“
Recent Comments
Archiv der Kategorie: Theater
Die Banalität des Bösen zwischen Pathos und Witz – Andrea Breth inszeniert Edward Bonds „Sommer“ in Bochum
Von Bernd Berke Bochum. Der deutsche Jugoslawien-Tourist salbadert selbstgerecht von NS-Massenerschießungen im Zweiten Weltkrieg, an denen er hier selbst beteiligt war – und mampft dazu ein Sandwich. So abgründig banal kommt in Edward Bonds „Sommer“ und in Andrea Breths Bochumer … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Theater
Verschlagwortet mit Andrea Breth, Andrea Clausen, Bochum, Edward Bond, Katharina Tüschen, Nicole Heesters, Rolf Schult, Sommer
Kommentare deaktiviert für Die Banalität des Bösen zwischen Pathos und Witz – Andrea Breth inszeniert Edward Bonds „Sommer“ in Bochum
Dichtes und konzentriertes Schauspielertheater – Ibsens „Gespenster“ in Wuppertal
Von Bernd Berke Wuppertal. Schon Theatertradition hat die Spöttermeinung, nach der mit dem medizinischen Fortschritt ein Großteil der Konflikte in Henrik Ibsens „Gespenster“-Drama sich von selbst erledigt hätte. Das schlimme Erbteil des alten Lüstlings Alving, der seinem Sohn Osvald Syphillis … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Theater
Verschlagwortet mit Gerd Mayen, Gespenster, Günther Delarue, Ibsen, Lin Lougear, Ulrich Greiff, Wuppertal
Kommentare deaktiviert für Dichtes und konzentriertes Schauspielertheater – Ibsens „Gespenster“ in Wuppertal
Plötzlicher Sinneswandel: Wuppertals Intendant Fabritius gibt auf
Von Bernd Berke Wuppertal. Kehrtwende um 180 Grad: Während noch bei der Spielplan-Pressekonferenz am Mittwoch beim Wuppertaler Theater alles in schönster und stabilster Ordnung zu sein schien (WR berichtete), brach gestern unverhofftes Chaos aus. Generalintendant Jürgen Fabrilius, der am Mittwoch … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Politik und so, Theater
Verschlagwortet mit Heinz Theo Jüchter, Intendant, Jürgen Fabritius, Kulturausschuß, Kulturdezernent, Rücktritt, Wuppertal
Kommentare deaktiviert für Plötzlicher Sinneswandel: Wuppertals Intendant Fabritius gibt auf
Wuppertal: Theater hofft auf Früchte der Beständigkeit – Stabiles Ensemble, zum Bleiben entschlossener Intendant
Von Bernd Berke Wuppertal. Am Wuppertaler Theater stehen die Zeichen ganz auf Beständigkeit. Generalintendant Jürgen Fabritius will, wie er gestern vor der Presse bekräftigte, seinen Vertrag um fünf Jahre (bis 1992) verlängern, wenn die – fest in Ansicht gestellte – … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Theater
Verschlagwortet mit Jürgen Fabritius, Spielplan, Wuppertal
Kommentare deaktiviert für Wuppertal: Theater hofft auf Früchte der Beständigkeit – Stabiles Ensemble, zum Bleiben entschlossener Intendant
Zwischen Himmel und Hölle – Roland Rebers krudes Stück „Friedrich“ in Lünen
Von Bernd Berke Lünen. Wie benimmt sich ein „Grüner“, falls er in den Himmel kommt? Er geht – Macht der Gewohnheit – in die Alternativabteilung und demonstriert für den Frieden. Welche Farbe hat das Licht, wenn’s erotisch wird? Rot! Und … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Theater
Verschlagwortet mit Friedrich, Friedrich Gaus, Jule Vollmer, Lünen, Roland Reber
Kommentare deaktiviert für Zwischen Himmel und Hölle – Roland Rebers krudes Stück „Friedrich“ in Lünen
„Dreigroschenoper“ ohne Zähne
Von Bernd Berke Wuppertal. War es Lust- oder Hilflosigkeit? Regisseur Brian Michaels jedenfalls hat Brechts „Dreigroschenoper“ in Wuppertal nur „an“-inszeniert und sonst den Dingen freien Lauf gelassen. Hier wurde ein bißchen choreographiert, da etwas verorpert, dort ein wenig verrockt und … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Theater
Verschlagwortet mit Brecht, Brian Michaels, Dreigroschenoper, Gerd Mayen, Jürgen Fabritius, Siegfried Maschek, Wuppertal
Kommentare deaktiviert für „Dreigroschenoper“ ohne Zähne
Ring frei zum großen Ehekrach – „Offene Zweierbeziehung“ von Dario Fo in Wuppertal
Von Bernd Berke Keine Frage, daß eine Premiere von Dario Fos Ehekrach-Stück „Offene Zweierbeziehung“ zum Silvesterabend paßt, denn es brennt am letzten Tag des Jahres eben nicht nur Feuerwerk ab, auch in „Zweierkisten“ wird’s da zuweilen brenzlig. Auf die Honigmond-Fassade, … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Theater
Verschlagwortet mit Dario Fo, Erich Leukert, Helmut Palitsch, Maria Pichler, Offene Zweierbeziehung
Kommentare deaktiviert für Ring frei zum großen Ehekrach – „Offene Zweierbeziehung“ von Dario Fo in Wuppertal
Die Psyche ist nur noch eine ferne Erinnerung – Fritz Marquardt inszeniert Ibsens „Klein Eyolf“ in Bochum
Von Bernd Berke Bochum. Der Ehrgeiz, es mit kaum noch spielbaren Stücken dennoch zu versuchen, regiert derzeit den Bochumer Spielplan. Nachdem Frank Patrick Steckel „Die Nibelungen“ von Hebbel auf die Bühne gestemmt hat, inszenierte nun DDR-Regisseur Fritz Marquardt „Klein Eyolf“, … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Theater
Verschlagwortet mit Bochum, Fritz Marquardt, Hedi Kriegeskotte, Hildegard Kuhlenberg, Ibsen, Jochen Tovote, Klein Eyolf
Kommentare deaktiviert für Die Psyche ist nur noch eine ferne Erinnerung – Fritz Marquardt inszeniert Ibsens „Klein Eyolf“ in Bochum
Konflikte aus der Ferne: Adelheid Müther inszeniert Hebbels „Maria Magdalena“
Von Bernd Berke Wuppertal. Friedrich Hebbels „Maria Magdalena“ ist weniger ein Schau-Spiel als ein Sprach- und Denkstück, das in der stickigen Enge rigoroser Moral nicht theatralisch bildreich erblüht, sondern in oft doppeldeutigen, ja fast sphinxhaften Redefiguren befangen bleibt, die mehr … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Theater
Verschlagwortet mit Adelheid Müther, Gerd Mayen, Hebbel, Holger Scharnberg, Maria Magdalena, Sabine Schwanz, Wuppertal
Kommentare deaktiviert für Konflikte aus der Ferne: Adelheid Müther inszeniert Hebbels „Maria Magdalena“
Ganz im Dienst von Brecht – Hansgünther Heyme inszeniert die „Dreigroschenoper“ in Essen
Von Bernd Berke Essen. Krach mitden Brecht-Erben bekam Hansgünther Heyme vor rund elf Jahren, als er die „Dreigroschenoper“ (die bekanntlich den Räuber als Bürger zeigt und den Umkehrschluß nahelegt) zum Fallbeilspiel für den Aufstieg des Nationalsozialismus ummünzen wollte. Solche Konflikte … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Oper & Ballett, Theater
Verschlagwortet mit Bert Brecht, Brecht, Dreigroschenoper, Essen, Franz Boehm, Hansgünther Heyme, Kurt Weill, Peter Kaghanovitch, Wolfgang Robert
Kommentare deaktiviert für Ganz im Dienst von Brecht – Hansgünther Heyme inszeniert die „Dreigroschenoper“ in Essen
In fünf Fabrikhallen wird Revier-Kultur produziert – „Flottmann“-Eröffnung am Wochenende in Herne
Von Bernd Berke Herne. Alle Künste unter einern Dach – dieser Wunsch ist ab sofort auch in Herne, das bislang eher den Stiefkindern der Revierszene zuzurechnen war, keine Utopie mehr. „Flott nach Flottmann“ heißt der saloppe Slogan. Gemeint sind die … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Kunst & Museen, Musik & Konzert, Region Ruhr, Theater
Verschlagwortet mit Flottmann-Hallen, Herne, Willi Thomczyk
Kommentare deaktiviert für In fünf Fabrikhallen wird Revier-Kultur produziert – „Flottmann“-Eröffnung am Wochenende in Herne
Das Mädchen-Pensionat von Theben – Aischylos in Wuppertal
Von Bernd Berke Wuppertal. Wer das „siebentorige Theben“ erbaut hat, ist spätestens seit Bert Brechts Gedicht „Fragen eines lesenden Arbeiters“ kein großes Geheimnis mehr: Nicht Herrscher waren es (die ließen bauen), sondern das gemeine Volk. Von jenen, die die Stadt … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Theater
Verschlagwortet mit Aischylos, Die Sieben gegen Theben, Gregor Höppner, Holger Scharnberg, Ulrich Greiff
Kommentare deaktiviert für Das Mädchen-Pensionat von Theben – Aischylos in Wuppertal
Theatermacher im nächtlichen Medienkäfig
Von Bernd Berke Selbst hartgesottene Bühnenfans – andere dürften kaum ausgeharrt haben – verspürten da wohl eine gewisse Mattigkeit: Die erstmals anberaumte ARD-„Theaternacht“, jene Diskussion von Regisseuren, Darstellern und Kritikern zum Saisonauftakt, zog sich bis nachts gegen 1.40 Uhr hin. … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Fernsehen und Hörfunk, Theater
Verschlagwortet mit ARD Theaternacht, Eva Mattes, Gerd Kairat, Hallmuth Karasek, Heiner Müller, Peter Iden
Kommentare deaktiviert für Theatermacher im nächtlichen Medienkäfig
Der kalte Traum des Mittdreißigers „Manfred K.“ – Performance zu „Maskenball“ von Harald Weiss ging zeitweise im Regen unter
Von Bernd Berke Hamm. Strömender Regen im Hammer Maximilianpark. Vor einem künstlichen Teich stehen Kinderwagen, mit toten Blättern gefüllt. Eine bizarre Gruppe, ganz in Schwarz gekleidet, betritt eine Beton-Plattform im Innenkreis des Gewässers. Die Gesten gefrieren wie auf einer Fotografie, … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Theater
Verschlagwortet mit Hamm, Harald Weiss, Maskenball (Vergib mir meine Träume), Maximilianpark, Performance, Regen
Kommentare deaktiviert für Der kalte Traum des Mittdreißigers „Manfred K.“ – Performance zu „Maskenball“ von Harald Weiss ging zeitweise im Regen unter
Rätselhafte Appelle an die dunkelsten Schichten der Seele – Augusto Boal inszeniert die Uraufführung von Garcia Lorcas „Das Publikum“ in Wuppertal
Von Bernd Berke Wuppertal. Roms Kaiser grunzt und kotzt aus vollem Halse. „Julia“ vergeht nicht vor Liebe, sondern hebt kurzerhand den Rock, windet sich dann in Sturzbächen von Pferde-Urin. Auch „Helena“ ist alles andere als klassisch, sie kommt als verruchte … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Theater
Verschlagwortet mit Augusto Boal, Das Publikum, Federico Garcia Lorca, Surrealismus, Uraufführung, Wuppertal
Kommentare deaktiviert für Rätselhafte Appelle an die dunkelsten Schichten der Seele – Augusto Boal inszeniert die Uraufführung von Garcia Lorcas „Das Publikum“ in Wuppertal
Heyme verlegt Schillers „Wilhelm Tell“ in die Zeit der Ruhrbesetzung
Von Bernd Berke Essen. So wie er im Buche steht, ist Friedrich Schillers „Wilhelm Tell“ längst unspielbar. Und so entledigt sich denn auch Hansgünther Heymes „Tell“ (Walter Kreye) solch güldener Worte wie „Durch diese hohle Gasse muß er kommen“, ganz … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Politik und so, Theater
Verschlagwortet mit Essen, Hansgünther Heyme, Michael Enk, Ruhrbesetzung, Schiller, Walter Kreye, WIlhelm Tell, Wolfgang Robert
Kommentare deaktiviert für Heyme verlegt Schillers „Wilhelm Tell“ in die Zeit der Ruhrbesetzung
Bewegungs-Bilder aus unterirdischer Endzeit – Pina Bauschs Tanzabend II („Viktor“) uraufgeführt
Von Bernd Berke Wuppertal. Die Erde ist nur mehr ein „umgestürzter Hafen“; Büchners mächtiges Einsamkeits-Wort aus dem „Woyzeck“ wird gesprochen. Die Bühne für Pina Bauschs „Tanzabend II“ („Viktor“) ist Todesstätte. Oder: Katakomben, Ort des allerletzten Überlebens. Erdwälle ringsum, meterhohe Aufschüttungen; … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Tanz, Theater
Verschlagwortet mit Italien, Pina Bausch, Rom, Tanzabend II, Viktor, Wuppertal
Kommentare deaktiviert für Bewegungs-Bilder aus unterirdischer Endzeit – Pina Bauschs Tanzabend II („Viktor“) uraufgeführt
Der „Weg nach Mekka“ führt durch einen bizarren Garten der Symbole – Arno Wüstenhöfer inszenierz Athol Fugards neues Stück
Von Bernd Berke Wuppertal. „In unserem Alter brauchen wir frisches Gemüse … Nein, nein. Sie brauchen es nicht zu waschen!“ Bemerkenswerte Bühnensätze in diesen „strahlenden“ Tagen, die vom Publikum teils mit bitterem Gelächter quittiert wurden. Die Sätze stehen, natürlich nicht … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Theater
Verschlagwortet mit Arno Wüstenhöfer, Athol Fugard, Der Weg nach Mekka, Heinz Voss, Ursula von Reibnitz, Wuppertal
Kommentare deaktiviert für Der „Weg nach Mekka“ führt durch einen bizarren Garten der Symbole – Arno Wüstenhöfer inszenierz Athol Fugards neues Stück
Dortmund: Neues Büro hilft der „Freien Szene“ von NRW – Sprachrohr und Finanzierung
Von Bernd Berke Dortmund. Noch’n Kulturbüro für Nordrhein-Westfalen: Nach den Literaten, die mit Anlaufstellen in Düsseldorf, Unna und Gladbeck bedacht wurden, und den Filmemachern, die in Mülheim ihre Zentrale bekamen, ist jetzt die „freie Szene“ der übrigen Sparten mit einer … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Kultur an sich, Kunst & Museen, Rock & Pop, Theater
Verschlagwortet mit Dortmund, Freie Szene, Jochen Brockstedt, Kulturbüro NW
Kommentare deaktiviert für Dortmund: Neues Büro hilft der „Freien Szene“ von NRW – Sprachrohr und Finanzierung
Oberhausen: Schwimmbad soll Kulturzentrum mit Theater und Kino werden – Privater Verein treibt einmaliges Projekt voran
Von Bernd Berke Oberhausen. Fast 400 Zuschauer sitzen im Schwimmbecken und schauen gespannt aufwärts. Droben, im Bereich der Startblöcke, wird nämlich Theater gespielt. So oder ähnlich könnte es bald aussehen, wenn es nach einem privaten Verein geht, der in Oberhausen … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Architektur & Städtebau, Kino, Kultur an sich, Region Ruhr, Theater
Verschlagwortet mit Kulturzentrum, Michael Groschek, Oberhausen, Roland Günther, Schwimmbad, Theater im Pott, TIP, Verein Ebertbad e. V.
Kommentare deaktiviert für Oberhausen: Schwimmbad soll Kulturzentrum mit Theater und Kino werden – Privater Verein treibt einmaliges Projekt voran
Horváths Nazis als Hampelmänner
Von Bernd Berke Wuppertal. Das Stammlokal der Republikaner ist Schauplatz politischer Machtkämpfe. Die NS-Horden haben hier schon mehr als nur den Fuß in der Tür. Ausgerechnet hier wollen sie ihren „Deutschen Tag“ begießen. Noch dazu an }enem Abend, an dem … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Theater
Verschlagwortet mit Italienische Nacht, Ödön von Horváth, Petra Dannenhöfer, Wuppertal
Kommentare deaktiviert für Horváths Nazis als Hampelmänner
Hansgünther Heyme will in Essen „Verkrustungen aufbrechen“ – Neuer Schauspieldirektor stellt seine Pläne vor
Von Bernd Berke Essen. Es war viel von Strategie die Rede, als Essens neuer Schauspieldirektor Hansgünther Hemye gestern seine Spielplan-Vorstellungen für die Zeit bis Ende 1987 unterbreitete. Die Spielstätten- und Finanzlage erzwinge vorerst reduzierte Saisonplanungen. Gerade dies, so Heyme, wolle … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Region Ruhr, Theater
Verschlagwortet mit Essen, Hansgünther Heyme, Schauspiel, Schauspieldirektor, Spielplan
Kommentare deaktiviert für Hansgünther Heyme will in Essen „Verkrustungen aufbrechen“ – Neuer Schauspieldirektor stellt seine Pläne vor
„Welttheater“ auf nur einem Kontinent
Von Bernd Berke Was ist davon zu halten: Wenn ein Band schon „Welttheater“ heißt – und ganze Kulturkreise wie Ostasien, Indien oder Südamerika werden überhaupt nicht berücksichtigt; wenn das Buch (nach Auflagen in den 60er Jahren) vollständig umgeschrieben, aktualisiert worden … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Buchmarkt & Lesen, Theater
Verschlagwortet mit Henning Rischbieter, Welttheater
Kommentare deaktiviert für „Welttheater“ auf nur einem Kontinent
Was Vaganten auf die Straße treibt
Von Bernd Berke Recklinghausen. Die Herrschenden „mit der Zunge zu durchbohren“, sei Sache der Vaganten. So heißt es an zentraler Stelle der neuen Ruhrfestspiel-Produktion „Vaganten Leben“ (Regie: Bernd Köhler) über die fahrenden Spielleute. Gar so bohrend ist es denn aber … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Theater
Verschlagwortet mit Bernd Köhler, Ruhrfestspiele, Vaganten Leben
Kommentare deaktiviert für Was Vaganten auf die Straße treibt
„Hohn der Angst“: Gag-Potential weidlich ausgeschöpft
Von Bernd Berke Wuppertal. Auf die rundum weiß verhangene Bühne wird ein gigantischer Lastwagen (Marke: Fiat) gewuchtet. Das Riesenspielzeug enthält sämtliche Bühnenaufbauten für die kommenden Szenen. So gebiert der Blech-„Bauch“ des Konzerns die ganze Farce. Um Fiat-Boß Agnelli geht es … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Theater
Verschlagwortet mit Bernd Kuschmann, Dario Fo, Helmut Palitsch, Hohn der Angst, Wuppertal
Kommentare deaktiviert für „Hohn der Angst“: Gag-Potential weidlich ausgeschöpft
Die Bühne, das monströse Wahnsystem – Thomas Bernhards „Theatermacher“ in Bochum
Von Bernd Berke Bochum. Ein fast dreistündiger Wahnwitz-Monolog, eine qualvoll in sich selbst kreisende, alles unterschleifende Haß-Litanei gegen die rundum „widerwärtige“, „absurde“, „perverse“ Welt, unter besonderer Berücksichtigung der kunstfeindlichen „Eiterbeule Österreich“ – das muß ein Stück von Bernhard sein. Thomas … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Theater
Verschlagwortet mit Bochum, Claus Peymann, Der Theatermacher, Hugo Lindinger, Josefin Platt, Kirsten Dene, Martin Schwab, Thomas Bernhard, Traugott Buhre
Kommentare deaktiviert für Die Bühne, das monströse Wahnsystem – Thomas Bernhards „Theatermacher“ in Bochum
„Dantons Tod“: Die Revolution als Kasperltheater
Von Bernd Berke Wuppertal. „Dantons Tod“ ist von der ersten Szene an eine Tatsache, die nur noch nicht ganz eingetreten ist. Der ehedem revolutionäre Melancholiker verbirgt sich vor der elenden Schreckensherrschaft Robespierres unter Julies weißem Rock – und der ist … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Theater
Verschlagwortet mit "Dantons Tod", Büchner, Heiner Stadelmann, Siegfried Maschek, Ulrich Greiff, Wuppertal
Kommentare deaktiviert für „Dantons Tod“: Die Revolution als Kasperltheater
Operettenhaft: Stück über Katastrophe auf Zeche Radbod
Von Bernd Berke Hamm. Der 12. November 1908 war einer der schwärzesten Tage in der Geschichte des Revierbergbaus. Um 4.20 Uhr früh kostete eine gewaltige Schlagwetter-Explosion 350 Bergleute das Leben. Ort der Katastrophe: Zeche Radbod in Bockum-Hövel, dem heutigen Hammer … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Operette & Musical, Region Ruhr, Theater
Verschlagwortet mit 1908, Alfons Nowacki, Auf in den Westen wo schwarz ist das Gold, Bergleute, Bernd Krzistetzko, Bockum-Hövel, Hamm, Radbod, Saalbau Bockum-Hövel, Westfälisches Landestheater, WLT, Zechenunglück
Kommentare deaktiviert für Operettenhaft: Stück über Katastrophe auf Zeche Radbod
Mordgelüste – eine alltägliche Krankheit / Shakespeares „Macbeth“ beim Theaterpathologischen Institut in Hattingen
Von Bernd Berke Hattingen. Die obszönen Hexen schänden ein Kreuz, ein bluttriefender Krieger dient als Lustobjekt, sein Kampfschwert desgleichen. Kein Zweifel: Wir befinden uns im „TPI“, im „Theaterpathologisehen Institut“ des Roland Reber zu Hattingen an der Ruhr. D o c … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Region Ruhr, Theater
Verschlagwortet mit Hattingen, Macbeth, Roland Reber, Shakespeare, Theaterpathologisches Institut, TPI
Kommentare deaktiviert für Mordgelüste – eine alltägliche Krankheit / Shakespeares „Macbeth“ beim Theaterpathologischen Institut in Hattingen
Kipphardts „Oppenheimer“ zu aktueller Geltung gebracht
Von Bernd Berke Wuppertal. Gleich zu Beginn wird offenbart, welche Laufbahn die Mitglieder des Untersuchungskomitees hinter sich haben. Angebliche kommunistische Umtriebe und vermeintliche „Bremsertätigkeit“ Robert Oppenheimers beim Bau der H-Bombe sollen keinesfalls von Unparteiischen ans Licht gebracht werden: Einer ist … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Theater
Verschlagwortet mit Heinar Kipphardt, In der Sache J. Robert Oppenheimer, Martin Ackermann, Wuppertal
Kommentare deaktiviert für Kipphardts „Oppenheimer“ zu aktueller Geltung gebracht
Mit Gebrüll ins Unvermeidliche – Pavel Mikulastik inszeniert „Macbeth“ in Dortmund
Von Bernd Berke Dortmund. Auf der Bühne ein Schlachtfeld, „verbrannte Erde“. Im Hintergrund liegen nackte Stilpuppen mit grotesk verrenkten Gliedern. Dem Bösen ist von Anfang an buchstäblich „der Boden bereitet“, als zehn Männer in Zivil die Szenerie betreten. Diese „Einberufenen“ … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Theater
Verschlagwortet mit Fritz Eggert, Ines Burkhardt, Macbeth, Pavel Mikulastik, Shakespeare
Kommentare deaktiviert für Mit Gebrüll ins Unvermeidliche – Pavel Mikulastik inszeniert „Macbeth“ in Dortmund
Schaubudeneffekte für Puntila – Alfred Kirchner inszeniert Brechts Herr- und Knecht-Stück in Bochum
Von Bernd Berke Bochum. Die Tür zur Bühne knallt mehrmals laut, dann wird das widerstrebende „Kuhmädchen“ gewaltsam vor die Zuschauer geschubst.Heulend nölt sie Brechts Vorspruch zu „Herr Puntila und sein Knecht Matti“; Man habe ein komisches Spiel gemacht, und zwar … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Theater
Verschlagwortet mit Alfred Kirchner, Branko Samarovski, Herr Puntila und sein Knecht Matti, Traugott Buhre
Kommentare deaktiviert für Schaubudeneffekte für Puntila – Alfred Kirchner inszeniert Brechts Herr- und Knecht-Stück in Bochum
Endloses Trauma der Verfolgten – Judith Herzbergs „Schadenfreude“ in deutscher Erstaufführung
Von Bernd Berke Wuppertal. Mut zum eigenwilligen Spielplan beweisen die Wuppertaler Bühnen. Binnen zehn Tagen gab es nun schon die zweite deutsche Erstaufführung. Nach Ayckbourns „Stromaufwärts“ jetzt: Judith Herzbergs „Schadenfreude“ (Regie: Ulrich Greiff). Judith Herzberg (50), geboren in Amsterdam, ist … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Theater
Verschlagwortet mit Deutsche Erstaufführung, Judith Herzberg, Schadenfreude, Ulrich Greiff, Wuppertal
Kommentare deaktiviert für Endloses Trauma der Verfolgten – Judith Herzbergs „Schadenfreude“ in deutscher Erstaufführung
Bootsfahrt in die Tyrannei – Ayckbourn-Stück „Stromaufwärts“ als deutsche Erstaufführung in Wuppertal
Von Bernd Berke Wuppertal. Diese Idee des Briten Alan Ayckbourn ist schon ein mittelschwerer Geniestreich: Theateraktion ganz auf ein begrenztes Bootsdeck zu konzentrieren, auf dem zwei Ehepaare „stromaufwärts“ fahren. Symbolische Überhöhung liegt nahe. Die Flußreise steht für die „Lebensfahrt“. Auch … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Theater
Verschlagwortet mit Alan Ayckbourn, Bernd Kuschmann, Dieter Reible, Maria Pichler, Wuppertal
Kommentare deaktiviert für Bootsfahrt in die Tyrannei – Ayckbourn-Stück „Stromaufwärts“ als deutsche Erstaufführung in Wuppertal
Die Zukunft als Vorwand: Lauter irrwitzige Verwicklungen im Revier des Jahres 2000
Von Bernd Berke Recklinghausen. Das Revier im Jahr 2000: Alles ist aus dem Ruder gelaufen. Die Bundesregierung stümpert mit Notverordnungen, in den Verkehrshinweisen wird empfohlen, das Ruhrgebiet „weiträumig zu umfahren“, denn dort rebelliert die Bevölkerung mit Fabrikbesetzungen und Plünderungen. Fast … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Region Ruhr, Theater
Verschlagwortet mit Fünf Blaue und ein Mann im Schrank, Heinz Kloss, Jürgen Fischer, Petra Afonin, Ruhrfestspiel-Ensemble, Wolfgang Lichtenstein
Kommentare deaktiviert für Die Zukunft als Vorwand: Lauter irrwitzige Verwicklungen im Revier des Jahres 2000
Vom Trauma des Lebens in der Fremde – Helmut Ruges „Wer bezahlt die Zeche?“ uraufgeführt
Von Bernd Berke Recklinghausen. Waren im 19. Jahrhundert polnische Zuwanderer die „Türken des Reviers“? Um diese Frage kreist die neuen Szenencollage des Satirikers Helmut Ruge (Allerweltstitel: „Wer bezahlt die Zeehe?“), die am Samstag im Recklinghäuser „Depot“ als Produktion der Ruhrfestspiele … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Arbeitswelt & Beruf, Geschichte, Gesellschaft, Lebenswege, Region Ruhr, Theater
Verschlagwortet mit Bernd Köhler, Erdal Merdan, Helmut Ruge, Jürgen Mikol, Polen, Ruhrgebiet, Türken, Vesna Buljevic, Wer bezahlt die Zeche
Kommentare deaktiviert für Vom Trauma des Lebens in der Fremde – Helmut Ruges „Wer bezahlt die Zeche?“ uraufgeführt
Die Angst des Dorfrichters vor der Revision – Kleists „Zerbrochener Krug“ in Wuppertal
Von Bernd Berke Wuppertal. „Der zerbrochene Krug“ steht und fällt – wörtlich wie im übertragenen Sinn – mit dem Dorfrichter Adam. Wird auch nur diese eine Rolle unzureichend besetzt, kann man Kleists Lustspiel-Klassiker, salopp gesagt, „vergessen“. Ein Glück also, daß … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Theater
Verschlagwortet mit Der zerbrochene Krug, Horst Fassel, Kleist, Petra Dannenhöfer, Wuppertal
Kommentare deaktiviert für Die Angst des Dorfrichters vor der Revision – Kleists „Zerbrochener Krug“ in Wuppertal
Büchners „Woyzeck“ in Wuppertal – Inszenierung lässt vieles offen
Von Bernd Berke Wuppertal. Mit Georg Büchners „Woyzeck“ ist das so eine Sache. Seit Generationen streiten sich die Philologen, in welche Reihenfolge die Szenen gehören (wovon u. a. abhängt, ob Woyzecks Gang ins Wasser als Selbstmord oder als Reinigung anzusehen … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Theater
Verschlagwortet mit Georg Büchner, Heiner Stadelmann, Lothar Schwab, Ulrich Greiff, Woyzeck, Wuppertal
Kommentare deaktiviert für Büchners „Woyzeck“ in Wuppertal – Inszenierung lässt vieles offen
Ein Mensch wird neu montiert – Bert Brechts „Mann ist Mann“ beim WLT
Castrop-Rauxel. Einer ist keiner. Jeder ist wie der andere: „Mann ist Mann“. Das ist Bert Brechts lehrstückhafter Abgesang auf „Charakterköpfe“, aufs Individuum überhaupt. Wie ein Zahnrad ins andere greift, wird hier der Beweis geführt: Der Mensch kann neu montiert wereden … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Theater
Verschlagwortet mit Brecht, Heinrich Cuipers, Kurt Lambrigger, Mann ist Mann, WLT
Kommentare deaktiviert für Ein Mensch wird neu montiert – Bert Brechts „Mann ist Mann“ beim WLT